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Jahnstadion soll für Top-Talente gerüstet werden

Deutsche Meisterschaften der U 23 Jahnstadion soll für Top-Talente gerüstet werden

In acht Monaten kämpft die Elite der deutschen Leichtathletik-Talente in Göttingen um die deutschen Meistertitel. Nur vier Jahre nachdem das damals umfangreich sanierte Jahnstadion 2009 zuletzt die nationalen Titelkämpfe der Junioren beherbergte, messen sich erneut die deutschen U-23-Olympiahoffnungen in Göttingen. Jüngst gab das Organisationskomitee einen Einblick in die Planungen und Erwartungen.

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2009 als Talent in Göttingen und 2012 in London Medaillengewinner: Stabhochspringer Raphael Holzdeppe (r.) mit Björn Otto.

Quelle: dpa

Göttingen. Die Ausrichter sind sich sicher, dass erneut Talente in Göttingen zu sehen sein werden, die später bei Olympischen Spielen Schlagzeilen produzieren. 2009 durften die Zuschauer im Jahnstadion unter anderem Stabhochspringer Raphael Holzdeppe bestaunen, der sich mit 5,50 Metern den Titel sicherte. Zwei Wochen später gewann er bei der U-23-Europameisterschaft in Kaunas Gold mit einem Sprung über 5,65 Meter. Bei den Olympischen Spielen erfüllte sich der Deutsche in diesem Sommer mit einer Höhe von 5,91 Metern seinen Traum vom Gewinn einer olympischen Medaille. Hinter Sieger Renaud Lavillenie und Björn Otto wurde er in London mit persönlicher Bestleistung Dritter.

Um den deutschen Top-Talenten nach 1990 und 2009 zum dritten Mal in Göttingen beste Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen zu bieten, arbeiten die Organisatoren hart. Unter der Leitung der NLV-Vorsitzenden Rita Girschikofsky trat das Organisationskomitee in der vergangenen Woche erstmals zusammen. Im Sportpark-Restaurant waren darüber hinaus NLV-Geschäftsführer Andreas Horn, die NLV-Kreisvorsitzende Corinna Klaus-Rosenthal sowie diejenigen Kreisverbandsvertreter vertreten, denen vor Ort die Organisation der Titelkämpfe obliegt.

Girschikofsky

Girschikofsky

An Jörn Lührs als Abteilungsleiter Sport und Veranstaltungen der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) wurden umfangreiche Detailwünsche herangetragen, was die technische Ausstattung der Anlagen betrifft. Eine neue elektronische Zeitmessanlage, welche die arg in die Jahre gekommene und häufig funktionsuntüchtige Gerätschaft ersetzen soll, ist bereits angeschafft worden. Auch hinsichtlich einer mobilen 120 Meter langen Einlaufbahn, die während der Wettkämpfe vermutlich diagonal auf dem Kunstrasenplatz verlegt wird, stehe man kurz vor dem Abschluss. Ob sie gemietet oder gekauft wird, stehe noch nicht fest.

Sportlich dürfte sich – anders als 2009 – die Region als exzellent aufgestellt erweisen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben fünf Springer und Springerinnen der LGG die Qualifikation erbracht. Zuzutrauen ist das auch Julius Lembke. Der LGG-Mittelstreckler wird als U-20-Jugendlicher bei den U-23-Junioren startberechtigt sein. Vor dem Wechsel zur LGG steht ein hoffnungsvoller Langsprinter aus der Region, für den das Unterbieten der DM-Norm nur eine Formsache sein dürfte. Den Namen hält die LGG aber noch geheim. Geplatzt ist hingegen der Wechsel von Niklas Nolte (LG Eichsfeld) zur LGG. Der Duderstädter erhielt keinen BWL-Studienplatz in Göttingen und wird in Zukunft für den LAC Erfurt starten.

Lührs

Lührs

Im Gespräch ist Göttingen als Ausrichterort der WM-Qualifikationswettkämpfe der U-18-Junioren. Diese fanden bislang alle zwei Jahre in Schweinfurt statt und werden dort letztmals 2013 ausgetragen. Neben Göttingen gibt es mit Gladbeck einen zweiten Bewerber.

bam/bru

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