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Joker Hänfling sichert TSV Bremke drei Punkte

Fußball-Bezirksliga Joker Hänfling sichert TSV Bremke drei Punkte

Bis zur 81. Minute sah es so aus, als wenn es dem SC Hainberg gelingen würde, dem Aufsteiger aus Bremke einen Punkt abzuknöpfen, doch dann brachen die zwei Minuten des Janik Hänfling an.

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Mann des Tages: Janik Hänfling markiert in dieser Szene das 1:0, zwei Minuten später traf er zum 2:0-Endstand.

Quelle: Theodoro da Silva

Mit einem Doppelschlag in der 81. Und 83. Minute wahrte der erst kurz zuvor eingewechselte Stürmer die blütenweiße Heimweste des Gastgebers und sorgte für den 2:0 (0:0)-Sieg seines Teams.
Der erste Treffer Hänflings ließ allerdings die Zornesader von Hainbergs Trainer Oliver Gräbel anschwellen. „Vor dem Tor wird einer meiner Spieler klar im Mittelfeld gefoult, das muss der Schiedsrichter sehen“, schimpfte er nach dem Spiel und sprach von einer „klaren Fehlentscheidung“ von Schiedsrichter Steffen Geismann.

Zuvor hatten die kompakten und aggressiven Gäste der Heimelf das Leben durch frühes Stören und ständiges Verschieben schwer gemacht. Hainbergs Kapitän Bahne Kapelle und Kevin Kahl gewannen nahezu jeden Defensivzweikampf und ließen Bremkes Stürmer Björn Denecke und Serhat Kaplan kaum einmal zur Entfaltung kommen. Wenn es für das Gästetor gefährlich wurde, dann meistens durch Bremkes Sascha Wittkowski, dessen Weitschuss Hainbergs Torwart Marc Posner mit einer spektakulären Flugparade noch aus dem Winkel fischen konnte (26.).

Nach der Pause witterte der SC seine Chance, wurde immer mutiger und hatte seinerseits Möglichkeiten, den Führungstreffer zu erzielen. Steven Hühold scheiterte gleich zweimal an TSV-Keeper Tribus (50., 63.), der aufgerückte Julian Thode rauschte nur knapp an einem Schulte-Freistoß vorbei (53.) und Bankovics Freistoß klärte Tribus gerade noch zur Ecke (60.). „In der zweiten Halbzeit waren wir besser und hatten Bremke im Griff. Der Sieg ist in meinen Augen unverdient“, analysierte Gräbel nach dem Schlusspfiff. Hainbergs Kapitän Kapelle attestierte seinem Team eine „kämpferisch starke Leistung. Die Gegentore waren unglücklich. Wir haben im ganzen Spiel nur zwei Chancen zugelassen, die hat Bremke dann genutzt.“

Zunächst lupfte Janik Hänfling neun Minuten vor dem Ende einen Pass zur Führung in die Maschen, um sich nur zwei Minuten später nach einem langen Pass um SCH-Keeper Posner zu drehen und zur endgültigen Entscheidung einzuschieben. „Janik hat schon seit Wochen Probleme mit dem Fuß und kann kaum trainieren, umso schöner ist es natürlich für ihn zu treffen“, freute sich Bremkes Trainer Ralf Stieg für seinen Stürmer. „Meiner Meinung nach haben wir verdient gewonnen, weil wir einen hohen Aufwand betrieben und nie aufgesteckt haben.“

Torgefahr entwickelte Bremke in der zweiten Halbzeit vorher jedoch kaum. Zwei abgeblockte Schüsse von Sebastian Wettig (51.) und Kapitän Sascha Dierks (71.) waren die einzigen Torgelegenheiten, bevor Joker Hänfling stach. Auf der Gegenseite kam Hainbergs Neuzugang Elmar Schule nach seinem Solo im Strafraum zu Fall und forderte vehement Elfmeter, ohne jedoch bei Schiedsrichter Geismann Gehör zu finden (72.). Trotz der Niederlage sieht Oliver Gräbel seine Mannschaft „auf einem guten Weg“, und auch von Ralf Stieg gab es Komplimente: „Wir wussten, dass es gegen Hainberg nicht einfach wird.“

TSV: Tribus – Dierks, Aschenbrand (77. Krelle), Wettig (89. Scheibert) – Wendhausen, Melzer, Wille, Kobold, Wittkowski – Denecke, Kaplan (67. Hänfling). – SCH: Posner – Kapelle, Kahl, Thode, Wegener – Rieck (61. Gleitze), Hühold, Maas (82. Zielhardt), Schulte, Bankovic – Dösereck. – Tore: 1:0 Hänfling (81.), 2:0 Hänfling (83.).

Von Christian Roeben

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