Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Juliane Schuh trainiert beim ETSV Würzburg

Erste Pflichtspiel-Einsätze im November möglich Juliane Schuh trainiert beim ETSV Würzburg

Juliane Schuh ist zur Saison 2015/16 zum Frauenfußball-Zweiligisten ETSV Würzburg gewechselt. Im Alter von drei Jahren begann die Göttingerin mit dem Fußballspielen beim Nikolausberger SC, acht Jahre später wechselte sie zur SVG an den Sandweg.

Voriger Artikel
Nesselröden liefert nervenraufreibenden Einstand
Nächster Artikel
Neuzugang bei der SG Rhume: Florian Kopp

Hier noch im Rot-Weiß-Trikot: Juliane Schuh (hinten) im Kreisderby gegen Renshausen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen/Würzburg. Warum sind Sie vom ESV Rot-Weiß zum Zweitligisten ETSV Würzburg gewechselt?
Schuh: Ich habe nach einer neuen sportlichen Herausforderung gesucht, möchte unbedingt viel Neues lernen und mich persönlich im Fußball weiterentwickeln.

Wie ist der Kontakt zustande gekommen?
Cheftrainer Christian Breunighat mich zum Probetraining eingeladen.

Wie groß ist der Aufwand, um zum Training und zu den Spielen zu kommen?
In der Vorbereitungszeit bin ich fast täglich gefahren, mittlerweile viermal pro Woche, davon dreimal zum Training. Ich darf sonst in Göttingen trainieren. Um 15.30 oder 16.30 Uhr fahre ich los, gegen 23.30 Uhr bin ich zurück. Die Zugfahrt dauert pro Strecke eineinhalb Stunden.

Hatten Sie schon Einsatzzeiten?
Ja, in den Vorbereitungsspielen. Für die Ligaspiele bin ich leider gesperrt. Der ESV Rot-Weiß hat eine Ablösesumme verlangt, die Würzburg aber nicht zahlt.

Was unterscheidet sich in Würzburg zum Spiel- und Trainingsbetrieb bei niedersäschsischen Oberligisten?
Das Tempo ist höher, taktisches Training und Spielzüge nehmen einen größeren Raum ein. Es wird mehr, länger und härter trainiert. Aber die Trainingseinheiten sind abwechslungsreich, wir machen zusätzlich CrossFit.

Haben die Zweitliga-Spielerinnen in Würzburg schon Profistatus?
Wir werden finanziell mit einem Taschengeld unterstützt, bei uns im Verein gibt es keine Profis.

Wie ist der Kontakt zu den Mitspielerinnen, reisen andere von ähnlich weither an wie Sie?
Der Kontakt ist gut, die Mannschaft ist lieb. Ich wurde gut aufgenommen. Es kommt noch eine Spielerin aus der Nähe von Fulda, die meisten leben aber im Umfeld von Würzburg.

Haben Sie sich ein Zeitlimit gesetzt, um dort Fuß zu fassen?
Ich habe, denke ich, schon Fuß gefasst, habe mich ohne Probleme eingefunden. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß und ich hoffe, dass ich nach der im November ablaufenden Sperre zu Einsätzen komme.

Worauf müssen Sie jetzt verzichten?
Ich habe viel weniger Freizeit außerhalb des Fußballs, die Treffen mit Freunden sind weniger geworden – aber auch, weil ich fürs Studium lernen muss.

Wie sieht es mit der Unterstützung aus Ihrem persönlichen Umfeld aus?
Die ist riesig. Meine Eltern haben mich finanziell bei den Fahrtkosten sehr unterstützt. Sie wollten mir sogar meine Ablösesumme bezahlen, was ich allerdings abgelehnt habe. Ich werde immer zum Bahnhof gebracht und wieder abgeholt.

Welche persönlichen Ziele haben sie in Würzburg persönlich, was hat sich die Mannschaft vorgenommen?
Ich möchte mich weiterentwickeln und verbessern, immer alles geben. Die Mannschaft will erst einmal den Klassenerhalt.

Besteht noch Kontakt zu den Rot-Weiß-Spielerinnen, beobachten Sie die Göttinger Szene?
Ja, klar. Das sind ja auch Freundinnen von mir. Ich werde immer gut informiert.

Was denken Sie über eine Fusion der beiden Frauenfußball-Oberligisten Sparta und ESV Rot-Weiß?
Sicherlich ein guter Schritt, um das spielerische Niveau noch zu bündeln.

 Interview: Kathrin Lienig

Immer in Bewegung: Juliane Schuh

Juliane Schuh ist zur Saison 2015/16 zum Frauenfußball-Zweiligisten ETSV Würzburg gewechselt. Im Alter von drei Jahren begann die Göttingerin mit dem Fußballspielen beim Nikolausberger SC, acht Jahre später wechselte sie zur SVG an den Sandweg. Vor vier Jahren ging die Lehramtsstudentin (Sport/Biologie) dann zum ESV Rot-Weiß.

Als Lieblingsposition gibt die ehrgeizige 22-Jährige das offensive Mittelfeld an. Claudio Pizarro ist ihre Lieblingsspieler, der FC Bayern München ihr favorisierte Klub. Schuh hat schon viele andere Sportarten ausprobiert. Dazu gehörten Leichtathletik, Judo, Tischtennis, Tennis, Schwimmen und Gerätturnen. Als Badminton-Spielerin ist auch heute noch im Verein aktiv.

Außerdem geht sie gern Klettern oder  zum Skilanglauf. Klavierspielen, Singen und Zeichnen zählen zu den Hobbies, bei denen es ausnahmsweise mal nicht um Bewegung geht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
07.12.2016 - 15:59 Uhr

Die Staatsanwaltschaft in Madrid hat Anklage gegen Bayern-Star Xabi Alonso sowie zwei weitere frühere Spieler von Real Madrid wegen mutmaßlicher Steuervergehen erhoben.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt