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Junge Leichtathleten bekommen auch etwas Kultur ab

Bundesfinale Junge Leichtathleten bekommen auch etwas Kultur ab

„Wir waren eher enttäuscht – wir waren zwar nicht unzufrieden, hatten uns aber mehr erhofft.“ Paul Jünemann, der Teamsprecher der Leichtathletik-Riege des Eichsfeld-Gymnasiums Duderstadt (EGD), gab nach der Rückkehr seiner Mannschaft vom Bundesfinale in Berlin offen zu, dass man sich im Wettkampf der Altersklasse II mehr erwartet hatte als den 14. Platz.

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Überzeugender Auftritt: Ramon Busch, Christoph Eckermann, Klaus Wüstefeld, Niklas Trappe, Lukas Dreyling, Nils Lindner, Marcus Hagemann, Julian Clausen, Paul Jünemann, Kai-Sebastian Kopp, Niklas Nolte und Sportlehrer Tommy Zeiler (von links) haben Niedersachsen und das Eichsfeldgymnasium in Berlin vertreten. Es fehlen: Betreuer Reinhard Wucherpfennig, Malte Hellmold und Lukas Depré.

Quelle: AT

Auch der Umstand, dass sich seine Truppe damit gegenüber den Vor-Ergebnissen in der Meldeliste immerhin um eine Position verbessert hatte, betrachtete der Schüler lediglich als einen schwachen Trost.

Dennoch war die Bundeshauptstadt nach Ansicht des Teamsprechers sehr wohl eine Reise wert. „Wir wollten in Berlin nicht nur Leistung bringen, sondern auch Spaß haben“, erklärte Jünemann. Zwar konzentrierten sich die Schützlinge von Sportlehrer Tommy Zeiler auf das Training und auf den Wettkampf, aber auch die Gestaltung des Rahmenprogramms und die zur freien Verfügung stehende Zeit spielten für die jungen Eichsfelder eine wichtige Rolle.

Zum Auftakt des Berlin-Aufenthaltes wurden die Duderstädter ebenso wie die übrigen Teams aus „ihrem“ Bundesland in der Niedersächsischen Landesvertretung empfangen. Der letzte Programmpunkt war die große Abschlussfeier in der Max-Schmeling-Halle, bei der die Siegermannschaften in den einzelnen Wettbewerben bekanntgegeben wurden, sportliche Vorführungen zu beklatschen waren und laute „jugend-gerechte“ Musik genossen werden konnte.

Zwischen diesen beiden Veranstaltungen bekamen die EGD-Schüler auch klassische Musik zu hören. Gemeinsam besuchten sie ein Orgelkonzert in der Hedwigskathedrale, das der Eichsfelder Hans-Joachim Trappe gab – seines Zeichens der Onkel des Mannschaftsmitglieds Niklas Trappe. Zum Abendessen ging es in das Restaurant Nussbaum, das vom einstigen Eichsfeldgymnasiasten Winnie Gassmann betrieben wird. Weitere gemeinsame Unternehmungen, wie der Besuch des Bundesfinales der Fußballer oder ein ausgiebiger Stadtbummel, rundeten das Programm ab. „Wir haben auch ein bisschen Kultur abbekommen“, schmunzelte Jünemann, um schließlich ein salomonisches Gesamturteil über die Berlin-Fahrt zu fällen: „Es gab nichts, was das Beste war.“ Und auf jeden Fall will er mit seiner Riege 2011 wieder zum Bundesfinale fahren. Jünemann: „Wir wollen nächstes Jahr wieder angreifen und mit einer vernünftigen Vorbereitung ein besseres Ergebnis erzielen.“

Von Michael Bohl

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