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Junge Mannschaft „eröffnet ungeahnte Perspektiven“

Jugendbasketball Junge Mannschaft „eröffnet ungeahnte Perspektiven“

ASC 46 und BG 74 machen ernst mit der intensiven Förderung des Mädchenbasketballs. Am Freitag stellten Daniel Endres (ASC), Herbert Elsner und Klaus Plaisir (beide BG) auf dem Stand von Sponsor Stadtwerke Göttingen in der Lokhalle die U-17-Auswahl vor, die in der nächsten Saison als Team Göttingen in der im Vorjahr gegründeten Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) an den Start geht.

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Das Team Göttingen freut sich auf den Start in der WNBL: Franziska Hadaschik, Nele Aha, Trainer Mirko Heidenreich, Lena Wenke, Lara Ashour (vorne von links), Alexandra Daub, Esther Dösereck, Theresa Seitz, Sarah Otte, Jennifer Crowder, Leonie Plaisir, Lina Hieronymi, Merle Gühlstorf, Trainer Finn Höncher, Julika Detken (Mitte), Maj vom Hofe (hinten). Es fehlen: Juliane Elsner, Sinikka Langbein, Aurelie Modde.

Quelle: Vetter

Nach den U-19- (NBBL) und U-16-Jungen (JBBL) sind die U-17-Mädchen das dritte Kooperationsteam von Königsblauen und Veilchen, das in der höchsten deutschen Klasse antreten wird. Lizenznehmer aller drei Mannschaften ist in diesem Jahr der ASC 46. Er stellt zehn Spielerinnen des aktuellen WNBL-Kaders, die BG lediglich vier. Komplettiert wird das Team durch Lara Ashour (Braunschweiger BG), Lina Hieronymi (SG Wolfenbüttel) und Sinnika Langbein (TK Hannover).

„Wir möchten den talentiertesten Mädchen aus der Region die Chance geben, auf so hohem Niveau wie möglich zu spielen, damit sie sich optimal weiterentwickeln können“, begründet Endres die WNBL-Initiative. Wie ernst es den Verantwortlichen mit der Nachwuchsförderung im weiblichen Bereich ist, zeigt die Tatsache, dass mit A-Lizenzinhaber Mirko Heidenreich und Finn Höncher (B-Lizenz), der zuletzt das Göttinger NBBL-Team gecoacht hat, ein hoch qualifiziertes Trainerduo die sportliche Verantwortung übernimmt.

Dass das WNBL-Projekt keine Eintagsfliege, sondern langfristig angelegt ist, werde schon dadurch deutlich, dass neun Mädchen dem 96er-Jahrgang angehören, sechs dem 95er und nur zwei – Esther Döesereck und Leonie Plaisir (beide BG) – aus dem U-17-Jahrgang 1994 stammen, sagt Höncher. „Dass 15 Mädchen ein oder sogar zwei weitere Jahre in der WNBL spielen können, eröffnet ungeahnte Perspekiven“, ist Team-Pressesprecher Klaus Plaisir überzeugt.

Die sportlichen Chancen der Göttingerinnen in ihrer Premerien-Saison einzuschätzen, sei schwierig, gesteht Höncher: „Ich kenne die Liga noch nicht, weiß nicht, wie sich unser sehr junges Team gegen die vermutlich erheblich älteren Konkurrentinnen behaupten kann.“ Zudem sei die Gruppe Nord (eine von insgesamt vier Staffeln) mit namhaften Klubs bestückt. Neben dem Herner TC, Auftaktgegner der Göttingerinnen am Sonntag, 17. Oktober, 13 Uhr, in der Hainberghalle, bekommt es der Debütant mit der BG 2000 Berlin, den Hurricans Rotenburg/Scheeßel, den New Baskets Oberhausen, Rist Wedel, TSV Hagen und TuS Lichterfelde zu tun.

Die beiden Trainer sind aber zuversichtlich, dass sich ihre Schützlinge schnell in der WNBL akklimatisieren werden. Schließlich haben sie gleich fünf der besten deutschen Spielerinnen ihres Jahrgangs in der Mannschaft. Neben Juliane Elsner (Jahrgang 95/ASC) und Leonie Plaisir, die seit einigen Monaten im erweiterten Kader der Nationalmannschaft stehen, gehören seit dem vergangenem Wochenende drei Göttingerinnen des Jahrgangs 1996 zum 36er-Kader der DBB-Auswahl. Nele Aha, Maj vom Hofe (beide ASC) und Jennifer Crowder (BG) wurden beim Bundesjugendlager in Heidelberg für den Kader nominiert. Zudem dürfen sich Franziska Hadaschik (ASC) und Lena Wenke (BG) auf Abruf bereit halten.

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