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Kanupolo: Göttinger scheitern im Finale

Deutsche Kanupolo-Hochschulmeisterschaft Kanupolo: Göttinger scheitern im Finale

Die Wettkampfgemeinschaft (WG) der Göttinger Hochschulen hat das Triple knapp verpasst. Bei der in der Schwimmhalle des Uni-Sportinstituts ausgetragenen Deutschen Kanupolo-Hochschulmeisterschaft für Mixedteams musste sich der Champion der beiden vergangenen Jahre im Finale der WG Köln 2:4 geschlagen geben.

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Golden Goal: Johannes Frey (links) wirft die WG Göttingen I in der Verlängerung gegen die Uni Duisburg-Essen ins DHM-Halbfinale.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die erste Göttinger Mannschaft mit Weltmeisterin Margret Neher, Katharina Kruse, Johannes Frey, Rene Wetzel, Nils Nerreter, Felix Plesse und Malte Vassholz musste die Überlegenheit des starken Kölner Teams um Weltmeisterin Caroline Sinsel und Nationalspieler Marco Hoppstock anerkennen. „Außerdem hatten die Göttinger in entscheidenden Situationen kein Wurfglück“, berichtete Turnierorganisator Daniel Liebermann.

Er freute sich über die hohe Qualität im Gros der aus 18 Teams bestehenden Konkurrenz. „Der Reiz der DHM besteht aber auch darin, dass sich  Hobbyspieler mit Weltklasse-Athleten messen“, merkte Liebermann an. „Dass Göttingen eine Kanupolo-Hochburg ist, wird daran deutlich, dass unsere zweite Mannschaft Elfte geworden ist.“

 

Foto: Pförtner

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Wie groß die Leistungsdichte ist, wurde der WG Göttingen I, die ihre Vorrundenspiele gegen Mainz (8:1), Ruhr-West (6:1) und Hannover (7:3) souverän gewann, im Viertelfinale bewusst. Gegen die Uni Duisburg Essen bescherte den Gastgebern erst das Golden-Goal-Tor von Johannes Frey in der Verlängerung mit 4:3 den Einzug ins Halbfinale.

 
Dort trumpfte das Team wieder groß auf und warf  die TU Berlin mit 5:2 aus dem Rennen. Nun hofften die Südniedersachsen auf das Traumfinale gegen die WG Hamburg mit ihren Stars, Weltmeisterin Tonie Lenz und Nationalspieler Lukas Richter, die beide aus Göttingen stammen.

 
Die früheren Leistungsträger des Göttinger Paddlerclubs (GPC) in der 1. Bundesliga spielten gewohnt stark auf, konnten die unglückliche 4:5-Niederlage der Hansestädter gegen die WG Köln aber nicht verhindern. Den Frust über das  Aus im Halbfinale – wie vor einem Jahr, damals gegen Göttingen – bekam im Spiel um den dritten Platz die TU Berlin zu spüren, die die Hamburger mit 10:5 aus dem Becken fegten. Das zweite Göttinger Team musste sich in der Gruppenphase zwar Leipzig 1:3 und der FU Berlin 4:5 geschlagen geben, schaffte aber mit einem 4:3-Erfolg über die WG Aachen II den Einzug in die Zwischenrunde. Dort allerdings war nach 1:7 gegen die WG Hannover und 2:4 gegen Aachen, das sich damit für die Vorrundenniederlage revanchierte, Endstation.

 
DHM-Rangfolge: 1. Köln, 2. Göttingen I, 3. Hamburg, 4. TU Berlin, 5. Duisburg-Essen, 6. FU Berlin, 7. Hannover, 8. Leipzig, 9. Aachen I, 10. Marburg, 11. Göttingen II, 12. Ruhr-West, 13. Mainz, 14. Aachen II, 15. Potsdam, 16. Darmstadt, 17. Rostock, 18. Göttingen III (außer Konkurrenz).

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