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Kanupolospielerinnen verpassen Titel knapp

Deutsche Meisterschaft Kanupolospielerinnen verpassen Titel knapp

Die Kanupolo-Spielerinnen des GPC Göttingen haben bei den Deutschen Meisterschaften in Essen knapp den Titel verpasst: Das Göttinger Team musste sich im Finale Coburg durch ein Golden Goal mit 4:5 geschlagen geben.

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Katharina Kruse, hier beim Gänseliesel-Turnier im Frühjahr, und die GPCerinnen holen Silber.

Quelle: Theodoro da Silva

Essen. Es war das zweite entscheidende Gegentor im auf drei Spiele angelegten Endspiel, denn bereits die erste Finalpartie war per Golden Goal mit 4:3 zugunsten von Coburg entschieden worden. Das zweite Spiel hatte der GPC mit 7:2 gewonnen.

GPC war in die Finalspiele in Essen als Tabellenerster nach der regulären Saison gegangen. In der ersten Partie des Endspiels hatte sich Göttingen in der ersten Halbzeit einen 0:3-Rückstand eingehandelt, der allerdings mit Rückenwind-Unterstützung in Hälfte zwei ausgeglichen wurde. Das Golden Goal fiel dann gleich zu Beginn der maximal fünfminütingen Verlängerun.

Im zweiten Spiel erarbeitete sich der GPC in der ersten Halbzeit eine komfortable Führung, die schließlich in einen soueränen 7:2-Erfolg mündete. Das entscheidende Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft verlief dann ähnlich wie die erste Partie: Göttingen holte einen Rückstand auf und ging mit einem 4:4 in die fünfminütige Verlängerung, in der dann erneut dem Gegner der entscheidende Treffer gelang.

Zuvor hatten sich die Göttinger Spielerinnen im Halbinale gegen Hamburg und im Viertelfinale gegen Bergheim durchgesetzt. Für Hamburg war die GPC-Akteurin und Nationalspielerin Tonie Lenz dabei, die sich allerdings während der Spiele in Essen schwer an der Schulter verletzte, sodass ihr Einsatz bei der WM fraglich ist. Für Göttingen spielten Margret Neher, Katharina Kruse, Ute Gradmann, Melanie Schreiner, Claudia Hopp, Kristina Glöckner sowie die zwei Däninnen Cecilie Weinrich und Michelle Roslind.

Die GPC-Männer müssen nach zwei Niederlagen in die 2. Bundesliga absteigen. "Das war ärgerlich", sagte Johannes Frey vom Göttinger Team. Seit dem Titelgewinn 2012 hatte Göttingen nicht so stark gespielt wie in der abgelaufenen Spielzeit und war nach einer Steigerung nur knapp an der Playoff-Teilnahme gescheitert. "Aber am Wochenende war nichts drin", unterstrich Frey. Der GPC verlor seine Spiele mit 0:1 und 1:3.

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