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Keils Kopfball beschert Grone einen Heimsieg

Fußball-Landesliga Keils Kopfball beschert Grone einen Heimsieg

Wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenverbleib für Fußball-Landesligist FC Grone: Am heimischen Rehbach schlugen die Groner am Sonntag vor 100 Zuschauern den VfB Fallersleben mit 2:1 (1:0) und landeten damit den zweiten Sieg hintereinander.

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Duell im Mittelfeld: Der Groner Sechser Christoph Behrens und Jürgen Wolfram vom VfB (am Boden).

Quelle: Pförtner

Nach dem 5:4-Erfolg in Helmstedt startet der Gastgeber nervös in die Partie. Vor allem die Groner Defensive steht in der ersten Viertelstunde ziemlich neben sich: VfB-Kapitän Helmke treibt das Spiel der Gäste an, und in der 12. Minute muss FC-Torwart Meyer sein ganzes Können aufbieten, um einen Renelli-Schuss abzuwehren. Helmke selbst trifft kurz darauf nur den Innenpfosten, nachdem Grone einen Eckball nicht klären kann und Meyer am kurzen Pfosten schlecht aussieht (14.).

Doch auch die Gäste-Abwehr präsentiert sich löchrig: Leuze zielt mit links – die bessere Wahl wäre wohl der rechte Fuß gewesen – rechts vorbei (17.), Bilgeshausen scheitert aus spitzem Winkel an VfB-Keeper El-Meguadmini (22.), und Keils Schuss nach Steilpass von Trainer-Sohn Rusteberg wird kurz vor der Linie geklärt (34.). Nicht nur wegen seiner guten Übersicht ist Rusteberg gestern einer der stärksten Groner.

Der Gastgeber steht nun hinten kompakter und geht durch Leuze kurz vor der Pause nicht unverdient in Führung (43.). Kurz nach Wiederanpfiff schaffen es bei einer Dreifach-Chance weder Keil noch Schweiger und Leuze, den Ball über die Linie zu bugsieren (47.) – eine Möglichkeit, der die Groner schon bald hinterher trauern.
Kurz nach dem dritten VfB-Wechsel muss der eingewechselte Becker zunächst einmal verletzt vom Platz (72.), und Grone spielt in Überzahl. Prompt folgt zwei Minuten später ein verpatzter Abschlag von Meyer flach in die Mitte, Erciyas setzt Abdelkarim in Szene, und dessen Pass verwertet Jenkner zum 1:1 (74.). FC-Trainer Wilfried Rusteberg ist außer sich vor Wut.

Seine Mannschaft spielt in der Folge die Überzahl zu selten aus, verliert sich in 1:1-Situationen. Grone bemüht sich zwar, kommt aber kaum einmal gefährlich vors Gästetor. Dann schnappt sich aber in der 84. Minute der fleißige Leuze den Ball, wird auf der linken Seite nicht angegriffen und flankt auf Keil, der ebenso unbedrängt einköpfen kann. Die Groner holen sich somit doch noch den kaum noch für möglich gehaltenen Dreier und haben nun auf Fallersleben auf dem ersten Nichtabstiegsplatz fünf Zähler Rückstand – zumindest eine kleine Perspektive für den vom Verletzungspech gebeutelten FC.

„Der Mannschaft war in der ersten Viertelstunde die Verunsicherung anzumerken, und auch das 1:0 hat noch keine Sicherheit gebracht“, sagt FC-Coach Rusteberg nach dem Spiel. „Hätten wir kurz nach der Pause das 2:0 gemacht, wäre die Partie frühzeitig entschieden gewesen.“ Positiv gestimmt habe ihn aber die Tatsache, dass sich seine Mannschaft nach dem Ausgleich „weiter bemüht“ habe und dafür belohnt wurde. „Diese Punkte waren einfach Gold wert.“

FC: Meyer – Reinhardt, Gouloudis, Witschewatsch – Rusteberg, Behrens – Schweiger, Reinelt, Leuze – Keil, Bilgeshausen (78. Moisidis). – Tore: 1:0 Leuze (43.), wird in Mittelstürmerposition nicht angegriffen und schlenzt Ball ins linke untere Eck; 1:1 Jenkner (74.), nutzt verpatzten weiten Schlag von FC-Keeper Meyer zum Torerfolg; 2:1 Keil (84.), ist nach Hereingabe von Leuze per Kopf erfolgreich.

Von Eduard Warda

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