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Klimes: Niederlage symptomatisch für die Saison

Damenbasketball-Bundesliga Klimes: Niederlage symptomatisch für die Saison

Auch einen Tag nach der 61:65-Niederlage im entscheidenden Viertelfinal-Playoffspiel beim TV Saarlouis waren Team und Trainer von Damenbasketball-Bundesligist Trinos bitter enttäuscht über den verpassten Halbfinaleinzug. Kapitänin Jennifer Kerns ist allerdings auch stolz auf die Leistung, die die Mannschaft im letzten Spiel der Amerikanerin für Göttingen gezeigt hat.

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Tief enttäuscht: Die Trinos-Damen trösten einander nach der bitteren Niederlage in Saarlouis. 

Quelle: Bittner

 „Wie wir in Saarlouis verloren haben, ist symptomatisch für die ganze Saison“, lautet das Resümee von Trinos-Coach Vlastibor Klimes. „Wir waren gut vorbereitet, haben hervorragend gekämpft und dem hohen Favoriten ein großes Spiel geboten. Doch in den entscheidenden Momenten waren wir wieder nicht abgezockt genug. Wenn du 30 Sekunden vor Schluss mit drei Punkten führst und in Ballbesitz bist, darfst du die Partie nicht mehr aus der Hand geben“, stellte Klimes unmissverständlich klar und versuchte erst gar nicht, die Schuld auf die zweifellos strittigen Foul-Entscheidungen der Schiedsrichter zu schieben. 3:12 gegen Trinos im letzten Viertel war die Bilanz, die unter anderem dafür sorgte, dass die Routiniers und Topscorer Jennifer Kerns und Jaysie Chambers in der entscheidenden Phase mit fünf Fouls auf der Bank saßen.

„Ich bin schon traurig, dass das Spiel in Saarlouis mein letztes für Göttingen war – ich hätte gerne noch einige dran gehängt“, versicherte Kerns. „Aber so ist das Leben, und so ist Basketball. Vor allem bin ich aber stolz auf unsere Leistung in dieser Partie und auf das Team, für das ich solange gespielt habe wie für kein anderes, zusammen mit Steffi Beck, die von Anfang an dabei war und nun mit mir aufhört. Ich liebe Göttingen und die vielen netten Leute, die ich hier kennengelernt habe“, fügte die Amerikanerin hinzu. „Deshalb bin ich auch froh, noch bis Ende Juni hier sein zu können, um mich von allen zu verabschieden.“ 

Polizei, Feuerwehr oder Coach

Andererseits freue sie sich auch auf das neue Abenteuer in ihrer Heimat, auf den neuen Lebensabschnitt. Was sie in den USA machen wird, hat die 32-Jährige noch nicht entschieden: „Ich habe mehrere Optionen. Entweder mache ich ein Examen bei der Polizei oder bei der Feuerwehr – mein Vater und mein Bruder sind Feuerwehrmänner, das liegt also in der Familie – oder ich bleibe beim Basketball und nehme einen Trainerjob an. Auch da habe ich mehrere Angebote.“

                                                                                                                     Von Michael Geisendorf

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