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Kreissporttag: Fusion der Sportbünde Göttingen und Osterode zum Jahreswechsel

Sport ist schon Schritt weiter als Politik Kreissporttag: Fusion der Sportbünde Göttingen und Osterode zum Jahreswechsel

Ein letztes Mal waren sie bei einem regulären Kreissporttag unter sich: die Vereine des Kreissportbundes (KSB) Göttingen. Im November wird es noch eine außerordentliche Versammlung geben, bei der die Fusion mit dem KSB Osterode zum 1. Januar 2016 beschlossen werden soll.

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Aktiv in Verbänden, die über die Kreisgrenzen hinaus organisiert sind: Tennisspieler, Hand- und Fußballer sowie Tischtennis-Akteure.

Quelle: Pförtner

Lödingsen. Danach ist der KSB Göttingen Geschichte. Neben den Vorstandswahlen war am Montagabend der Zusammenschluss das beherrschende Thema in der Lödingser Mehrzweckhalle, bei dem 87 Wahlberechtigte aus 304 Vereinen und den Fachverbänden anwesend waren.

„Da haben uns die Sportbünde überholt. Sie sind schon weiter als die Verwaltung“, sagte Landrat Bernhard Reuter (SPD) zur Fusion im sportlichen Bereich, die zehn Monate vor der der beiden Landkreise vollzogen wird. „Der Schritt ist richtig. Zukünftig weniger Einwohner bedeuten immer weniger Geld und Ressourcen. Das verlangt mehr Effizienz“, führte er weiter aus.

Effizient hat die gemeinsame Arbeitsgruppe beider Kreissportbünde bereits in den vergangenen Monaten gearbeitet. Klaus Dreßler stellte die Ergebnisse zum Zusammenschluss vor. „Wir haben uns inzwischen gut kennengelernt, haben vier gemeinsame Sitzungen gehabt und sind uns dabei auf Augenhöhe begegnet.“ Die Vereinsstrukturen ähneln sich in beiden Gebieten ebenso wie das Beitragsniveau der Sportbünde, daher sei ein Konsens schnell gefunden worden.

Nicht mehr in der Führungsetage mitarbeiten wird der bisherige Vorstandssprecher Willi Ballhausen (Langenhagen). Er wurde vom Präsidenten des Landessportbundes (LSB), Wolf-Rüdiger Umbach, mit der Goldenen Ehrennadel für sein 14-jähriges Engagement ausgezeichnet. „In etwa 100 Vorstandssitzungen über all die Jahre hat es wenig Dissens gegeben“, sagte Ballhausen. Für die Zukunft schlug er eine Rückkehr „zu den Wurzeln“ vor. „Es ist notwendig, sich intensiv um die Vereine zu kümmern. Bei unserer Aktion ,KSB on tour‘ haben wir mit vielen Klubs gesprochen und sehr viele kreative Menschen mit Ideen kennengelernt.“

Er lobte auch das „gute Einvernehmen mit den Verantwortlichen aus Osterode und des Stadtsportbundes“. Mit den Northeimer Nachbarn sei man nach Irritationen inzwischen auf einem guten Weg zur Sportregion Niedersachsen. Auch wenn er sich aus verantwortungsvoller Position zurückzieht, hat er signalisiert, auch in Zukunft weiter mitarbeiten zu wollen. „Es war eine bereichernde, schöne Zeit. So ganz kann ich mich doch nicht lösen.“

Die Vorstandswahlen ergaben folgendes Ergebnis: Ballhausens Platz als Vorsitzender für Sportpolitik und Kooperation übernimmt Bernd Gellert (Sattenhausen), der bislang im erweiterten Vorstand mitgearbeitet hatte. Klaus Dreßler (Münden, Sport und Vereinsentwicklung) und der Diemardener Hans-Werner Lüther (Finanzen und Organsiation), dessen Kassenbericht und Haushaltsplan einstimmig abgesegnet wurden, wurden jeweils in ihren Ämtern bestätigt.

Der neue Kreissportbund
  • Name: KSB Göttingen-Osterode
  • Mitgliedsvereine: 450
  • Persönliche Mitgliedschaften: 86000
  • Fachverbände: 16
  • Organe: Vorstand nach Team-Modell mit fünf ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern, einem Vertreter der Sportjugend und bis
  • zu zwei Geschäftsführern (hauptamtlich oder ehrenamtlich).
  • Erweiterter Vorstand: mit flexibel einsetzbaren Mitgliedern.
  • Hauptausschuss: mit Beteiligung von Vereinsvertretern.
  • Kreissporttag: im Zwei-Jahres-Rhythmus
  • Geschäftsstellen: in Osterode und Göttingen
  • Vereinsvermögen: Die Bünde gehen mit einem Vermögen in die Fusion, das in Relation zu den jeweiligen Mitgliederzahlen steht: KSB Göttingen: 57000 Euro, KSB Osterode: 30000. Für das Zeltlager Stolle wird eine Rücklage von 77000 Euro gebildet, die den Finanzierungsbedarf in den nächsten Jahren sicherstellen soll.
  • Beitragsvorschlag: Kinder bis 14 Jahre: 0,60 Euro; Jugendliche 15 bis 18 Jahre: 1,00 Euro; Erwachsene: 1,80 Euro.
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