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Kuriose Freistoßtore bringen SG auf Erfolgskurs

Fußball-Kreisliga Kuriose Freistoßtore bringen SG auf Erfolgskurs

Auf ein solch deutliches Ergebnis hatte vor dem Anpfiff bestimmt niemand getippt: Mit 6:0 (3:0) entschied die SG Rollshausen/Obernfeld das Eichsfeldderby gegen Eintracht Gieboldehausen für sich und verließ damit die Abstiegsplätze. Dagegen rutschte die Eintracht ganz ans Tabellenende ab.

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Schmerzhafter Zusammenprall: Eintracht-Keeper Paul Kubica bekommt das linke Knie von Obernfelds Raphael Kopp in den Magen. Rechts: Gieboldehausens Eric Artmann.

Quelle: Walliser

Auf die Verliererstraße gerieten die Gäste schon nach 120 Sekunden: Ein Freistoß von Christopher Knaup, mehr als Vorlage in den Strafraum geschlagen, sprang vor Gieboldehausens Schlussmann Paul Kubica auf und zur frühen Obernfelder Führung ins Netz. Von diesem Schock erholten sich die Eintrachtler nicht: Zu keiner Phase fanden sie in die Partie. Bis auf zwei zu hohe Fernschüsse von Guido Nordmann, der zudem einen Freistoß weit über die Latte setzte, verzeichneten die Gieboldehäuser in der ersten Halbzeit keinen Abschluss. Die SGer spielten, obwohl die Ordnung in ihrer Schaltzentrale auch nicht immer stimmte, insgesamt zielstrebiger – hätten sie noch schnörkelloser kombiniert, wäre eine noch klarere Pausenführung möglich gewesen. Knaup (11./scheitert nach Einzelleistung an Kubica) und Martin Wüstefeld (13./am langen Eck vorbei) verpassten zunächst die besten Chancen zum 2:0, das schließlich aber als Kopie des ersten Tores fiel: Erneut rechnete Kubica bei Knaups Freistoß mit einem Abnehmer – erneut sprang das Leder ins Tor (31.). Nur 60 Sekunden später legten die Gastgeber das 3:0 nach.

Die Eintrachtler erwischten nach Wiederbeginn den besseren Start: Eine Ablage von Torge Abram jagte Nicholas Kariger in die Maschen, doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht an. Danach brachen in der Gästeabwehr alle Dämme, die Platzbesitzer konnten mühelos erhöhen. Die Gieboldehäuser gaben nicht auf, lösten die Viererkette auf und verstärkten das offensive Mittelfeld – doch das Ehrentor blieb ihnen versagt, denn Karigers Schuss nach schönem Zuspiel von Jörg Wiehe schlug Benjamin Koch für seinen bereits geschlagenen Fänger Tobias Nolte von der Torlinie (84.).

SG: Bolte – Müller – Koch, Heinrichs – Feldmann (72. C. Wüstefeld, Teichmann, Knaup (70. Diel), M. Wüstefeld, Zülch – Kopp, Gödeke.

Eintracht: Kubica – Artmann, Nieger, Petri, Weiss (62. Döring) – Schindler, Nordmann, Wiehe, Abram – Ring (33. Kariger), Wüstefeld.

Tore: 1:0/2:0 Knaup (2., 31.); 3:0 Kopp (32.), jagt Spannschuss an den Innenpfosten; 4:0 Artmann (55.), Eigentor; 5:0 Knaup (57.), Steilpass Kopp; 6:0 M. Wüstefeld (68.), köpft Ecke von Knaup ein.

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