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Kurioses Qualifikationsspiel: Sparta gegen SCW

Fußball-Bezirkspokal Kurioses Qualifikationsspiel: Sparta gegen SCW

Geht Fußball-Bezirksligist Sparta heute Abend als Verlierer vom Platz, scheidet das Team kurioserweise trotz Achtelfinalsieg aus dem Bezirkspokal aus. Die Spielleitung des Wettbewerbs hatte den SCW bei den Auslosungen der vergangenen Runden unter den Tisch fallen lassen und ihm nun eine sogenannte Qualifikationsrunde eingeräumt – gegen Sparta, dass sein reguläres Achtelfinalspiel bereits mit 5:2 beim TSV Landolfshausen gewonnen hatte.

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Etwas gutzumachen: Der SCW mit Manuel Busching, der hier Spartas René Weska attackiert, will sich für ein 0:6 revanchieren.

Quelle: Vetter

Anpfiff der Extraschicht für die Rot-Weißen im Kampf um das Viertelfinale ist auf dem Platz am Greitweg um 19 Uhr.

„Wenn alles dumm läuft und wir einen schlechten Tag haben, schießt Weende ein Tor, und wir sind weg vom Fenster“, sagt Heiko Bause, zusammen mit Spielertrainer Esmir Muratovic verantwortlich für die Mannschaft von Sparta. So gehe man mit gemischten Gefühlen in die heutige Partie.

In sportlicher Hinsicht will SCW-Coach Marc Zimmermann alles tun, um nicht das gleiche Schicksal wie bei der 0:6-Klatsche gegen Sparta im Punktspielbetrieb zu erleiden. „Wir werden von der Einstellung her anders auftreten, sind momentan auf einem besseren Weg als damals“, unterstreicht der Trainer. Sparta sei zwar in der Liga „das Maß aller Dinge“, seinem Team traue er aber durchaus zu mitzuhalten, zumal im Vergleich zum Punktspiel die damaligen Verletzten Trenczek und Böttcher mit von der Partie sind. Mit Lennart Garve hat sich unterdessen ein weiterer Student dem SCW angeschlossen. Trotz der Ausfälle von Dittchrist, Witt, Pomper und Richter wolle man heute im Vergleich zum 0:6 „kompakt organisiert bleiben“ und das ein oder andere Mal Torjäger Rietzke in Szene setzen.

„Weende hat keine schlechte Mannschaft, und wir werden den Teufel tun, die zu unterschätzen“, verdeutlicht Bause. „Das 6:0 ist Vergangenheit.“ Bis auf Zackenfels sind bei Sparta alle Spieler an Bord. Der Stürmer laboriert an einem eingeklemmten Nerv in der Wade und fällt fünf bis sechs Wochen aus. Für ihn rückt Stehl in die Spitze. Aber auch ohne Zackenfels gelte: „Wir sind momentan schwer aufzuhalten, gerade was den Angriff angeht“, sagt Bause. Sein Gegenüber Zimmermann freut sich allein schon darüber, überhaupt wieder dabei zu sein. „Jetzt haben wir eine ganze Runde für uns allein“, witzelt er im Hinblick auf das seltsame Qualifikationsspiel.

Von Eduard Warda

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