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Kurze Wege, viele Fans

Frauenhandball-Oberliga Kurze Wege, viele Fans

Es ist mal wieder Derbyzeit in der Frauenhandball-Oberliga: Die HG Rosdorf-Grone empfängt am Sonntag um 17 Uhr die HSG Göttingen in der Rosdorfer Sporthalle. Vier Stunden vorher wird das Spiel des Spitzenreiters HSG Plesse-Hardenberg beim Tabellenzehnten angepfiffen.

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Göttingen. Für die HG Rosdorf-Grone ist der Dezember der Derby-Monat. Bei zwei der drei noch ausstehenden Spiele in diesem Jahr sind die Mannschaften aus der Region unter sich. Im Spiel am Sonntag gegen die HSG Göttingen stehen sich nicht nur zwei Mannschaften gegenüber, die sich gut kennen, sie sind auch Tabellennachbarn mit identischer Punktzahl und der gleichen Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.

„Ich finde Derbys klasse, das ist immer eine tolle Atmosphäre. Meine Spielerinnen freuen sich auch schon auf das Spiel“, sagt Lennart Pietsch, Trainer der HG Rosdorf-Grone. Für ihn gibt es in diesem Duell keinen eindeutigen Favoriten. „Vielleicht könnte es ein Vorteil sein, dass wir ein Heimspiel haben. Letztlich wird aber die Tagesform entscheiden.“ Der HG-Trainer hat seine Spielerinnen vor dem schnellen Spiel der Gäste gewarnt. „Die HSG hat ein starkes 1:1-Spiel in der Abwehr, das müssen wir knacken. Wir selbst werden versuchen, über eine gute Abwehr vorn zu einfachen Toren zu kommen.“ Bis auf Theresa Rettberg sind alle HG-Spielerinnen fit.

Für Uwe Viebrans, Trainer der HSG Göttingen, ist es eigentlich gar kein Auswärtsspiel, selbst wenn er und seine Mannschaft als Gäste in Rosdorf antreten. „Von uns kommen ja auch viele Fans mit“, sagte der Coach. Für ihn ist es gar nicht so einfach, seine Mannschaft entsprechend einzustellen. „Ich bin lange im Geschäft, es klappt einfach nicht“, meinte Viebrans, der sehr gut einschätzen kann, wie aufgeregt und nervös seine Spielerinnen sind. „Der Gegner aber natürlich auch“, erklärte der Coach. Angesichts der nicht gerade herausragenden Platzierung beider Mannschaften möchten die HSGerinnen natürlich den Sieg, könnten aber auch mit einem Punkt schon gut leben. Personell sieht es derzeit noch gut aus. „Aber daran kann sich natürlich schnell etwas ändern“, sagt Viebrans.
Vor die Tore Hamburgs muss die HSG Plesse-Hardenberg reisen.

Dort wird sie von der Zweitliga-Reserve der SG BW Rosengarten-Buchholz erwartet, bei der es zuletzt „von den Ergebnissen her nicht so gut lief“, wie HSG-Trainer Tim Becker beobachtet hat. Es sei möglich, dass junge Spielerinnen der ersten Mannschaft, die unmittelbar nach dem Oberliga-Spiel gefordert ist, in der Zweiten aushelfen. „Ich habe gehört, dass Spielerinnen aufgehört haben, der Kader dezimiert und die Stimmung im Team wohl auch nicht so gut ist“, hat der Plesse-Coach den Liga-Buschfunk abgehört. Sein Team nehme diesen Gegner sehr ernst. „Wir gehen diese Aufgabe mit großem Respekt an.“ Ob Sarah Strahlke mit dabei ist, steht noch nicht fest, sie hat sich am zurückliegenden Spieltag am Knie verletzt. Eine Trainingseinheit hat Becker in dieser Woche abgesagt, einige Spielerinnen sind gesundheitlich angeschlagen.

 von Kathrin Lienig und Vicki Schwarze

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