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LG Eichsfeld: Optimale Trainingsbedingungen an der italienischen Adriaküste

„Vier Männer in drei Betten“ LG Eichsfeld: Optimale Trainingsbedingungen an der italienischen Adriaküste

Das Trainingslager der LG Eichsfeld in Igea Marina an der italienischen Adriaküste ist bereits eine Tradition. Was Athleten und Betreuer dort diesmal erlebten, haben Amelie Waida und Marie Muth (beide 13 Jahre alt) für das Tageblatt festgehalten.

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Sonne, Sand und Meer: Die Trainingsgrundlagen für die Saison legten die Leichtathleten der LG Eichsfeld in Igea Marina.

Quelle: EF

Eichsfeld. Mit drei VW-Bussen machten sich 21 Sportler der LG Eichsfeld auf den Weg nach Italien. Abfahrt in Duderstadt war bereits um fünf Uhr morgens. Die Reise forderte unserem Fahrer volle Konzentration ab, da es sehr stürmisch war und es viele Autobahn-Unfälle gab. Ab dem Brenner beruhigt sich das Wetter dann aber. Bei der Ankunft in Italien war es über 20 Grad warm.

Bereits am nächsten Tag stand ein Tempotraining im Pinienwald auf dem Programm. Dort angekommen, mussten wir jedoch feststellen, dass ein Sturm den Wald erheblich beschädigt hatte. Also machte sich unser Trainer auf die Suche nach einem anderen Trainingsort. Etwas weiter entfernt fand sich ein viel größerer und schönerer Pinienwald, in dem viele Sportler unterwegs waren. Sogar deutsche Spitzenläufer wie Olympiateilnehmerin Corinna Harrer und Philipp Pfleger, den Deutschen Meister im Halbmarathon, sahen wir dort. Auch unsere Mehrkämpfer und Sprinter, die sonst eher im Stadion oder am Strand übten, haben dort trainiert.

Das Pensum im Trainingslager war hoch. Am Ende hatten wir bis zu 150 Kilometern in den Beinen. Die Mehrkämpfer absolvierten teilweise drei Einheiten pro Tag. Einige von den Erwachsenen sind auch mit Rennrädern in das bergige Hinterland gefahren. Außerdem entdeckten manche von uns ihr Talent in neuen Disziplinen und wollten neue Rekorde aufstellen.

Es gab aber auch genügend Freizeit. Am Strand spielten wir Volleyball, gingen Eis essen, im Romagna-Center shoppen oder entspannten am Pool. Außerdem haben wir Ausflüge nach San Leo und Verucchio gemacht. Diese beiden Dörfer sind als schönste Italiens ausgezeichnet worden, von dort hatte man eine tolle Aussicht.

An einem Tag wurde nach dem Mittagessen im Hotel ein riesiges Schokoladen-Osterei vom Koch „geschlachtet“. Es gab so viel Schokolade, dass kein Hotelgast den Speisesaal ohne Süßigkeiten verließ.

Am Ende mussten die Neuen die traditionelle Trainingslager-Taufe über sich ergehen lassen. Dabei wurden sie samt Kleidung in das noch kühle Mittelmeer geworfen und anschließend mit Sand beworfen. Dabei kam es zu wilden Verfolgungsjagden - die Trainer konnten anschließend ein weiteres Sprinttraining im Trainingstagebuch notieren.

Auch ein Trainingslagerspruch ist in diesem Jahr wieder entstanden und in unseren Köpfen hängen geblieben. Er lautete: „Vier Männer in drei Betten.“ Zur Erklärung: Die vier „Männer“ - von denen auch der Spruch kam - sind zwischen 13 und 15 Jahre alt. Deshalb war er auch so lustig.

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