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LG Eichsfeld bringt fünf Meistertitel mit

Hallenbezirksmeisterschaften LG Eichsfeld bringt fünf Meistertitel mit

René Steinmetz war der erfolgreichste Starter der Leichtathletik-Gemeinschaft Eichsfeld (LGE) bei den Hallenbezirksmeisterschaften in Salzgitter: Der A-Jugendliche brachte drei Titel mit nach Hause. Als Bezirksbeste kehrten auch die Nachwuchssprinterinnen Kira Lages und Marie Buchholz heim. A-Schüler Bendikt Kurth gewann bei den Titelkämpfen Silber und Bronze.

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Bezirksmeisterin: A-Schülerin Kira Lages (LG Eichsfeld/TV Germania Gieboldehausen) sprintet der gesamten Konkurrenz davon.

Quelle: CR

Mit den Erfolgen seines Schützlings René Steinmetz hatte Thomas Schmalz, Trainer der LGE und des TV Jahn Duderstadt, in dieser Form nicht gerechnet. Grund: Durch zwei Kieferoperationen im Dezember hatte das Wintertraining des 18-Jährigen gelitten. Auf seiner Spezialstrecke über 60 Meter Hürden war der Eichsfelder dennoch nicht zu überwinden und siegte souverän in guten 9,04 Sekunden – es war sein sechster Triumph in dieser Disziplin in Folge. Anschließend steigerte sich Steinmetz im Flachsprintfinale auf 7,55 Sekunden und gewann wiederum unangefochten. Als „Zugabe“ – ohne jegliche Technik-Vorbereitung – wurde er mit 5,99 Metern auch Bezirksmeister im Weitsprung.

Pech hatte sein Trainings- und Vereinskamerad Niklas Trappe. Nach seinem Vorlaufsieg mit glänzenden 7,51 Sekunden musste der Jugendliche vor dem Finale verletzungsbedingt passen.

Die von Horst Maletzki und Reinhard Willeke trainierten W-12-Schülerinnen des TV Jahn wussten ebenfalls zu gefallen. Im 60-Meter-Sprint entschieden Rebecca Schütte und Zoe Seseke ihre Vorläufe für sich, Julia Brämer und Sarah Freye liefen persönliche Bestzeiten, aber am Ende fehlten jeweils einige Hunderstelsekunden zur Finalteilnahme. Dieses erreichte jedoch Marie Buchholz, die in 9,05 Sekunden dann auch zum Titel sprintete. Im Hürdensprint kam Rebecca Schütte in den Endlauf und belegte mit neuem „Hausrekord“ den sechsten Platz. „Für eine Crosslaufspezialistin eine tolle Leistung“, lobte Maletzki.

Ein Sonderlob zollte Hartmut Hublitz, Trainer des LGE-Mitgliedsverein TV Germania Gieboldehausen, seiner Sprinterin Kira Lages. Die W-15- Schülerin wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und legte die flachen 60 Meter in 8,03 Sekunden am schnellsten zurück. Mit dieser überzeugenden Zeit ließ sie die Helmstedterin Laura Gläsner, die sie bei der Landesmeisterschaft nur knapp um vier Hundertselsekunden bezwungen hatte, um drei Zehntelsekunden hinter sich.

Pech hatte Germanias Benedikt Kurth im Hürdenlauf. Klar in Führung liegend, blieb er mit dem Knie an der dritten Hürde hängen – trotz des Missgeschicks wurde er noch Vizemeister. Den dritten Rang belegte Kurth mit 1,55 Metern im Hochsprung, den vierten im Weitsprung (4,92 Meter). Die Gieboldehäuser Weitspringerinnen Hannah Diel und Lara Maria Schalcher (W 13) überzeugten mit 4,05 beziehungsweise 3,99 Meter als Fünfte und Sechste. Top-Ten-Platzierungen erzielten außerdem auch Sally Köpps (Hochsprung-Siebte in der Altersklasse W 14), nochmals Schalcher (Achte im Kugelstoßen) und Lara Sommer (hinter Köpps Neunte im Hochsprung).

Nicht ganz so erfolgreich waren die Mädchen des SV Rhumspringe ab, doch Trainer Michael Glorius durfte trotzdem zufrieden sein. Erfreut berichtete er, dass B-Schülerin Jaqueline Degener im Hürdensprint Kampfgeist bewies, sich ins Finale und auf den neunten Rang kämpfe. Nach langer Wettkampfpause feierte ihre Alters- und Vereinsgefährtin Helena Bachmann auch ohne Spitzenplatzierung einen guten Wiedereinstieg im Hochsprung und Hürdensprint. Der dritten Starterin aus Rhumspringe, A-Schülerin Saskia Jacobi, gelang es auf Grund ihres Trainingsrückstandes nicht, ihr Leistungsvermögen abzurufen.

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