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Landestitel für Weitspringer Jonas Klack

Leichtathletik Landestitel für Weitspringer Jonas Klack

Weitspringer Jonas Klack hat für die LG Göttingen den einzigen Titel bei den Hallen-Landesmeisterschaften der Leichtathleten geholt. Der angehende Gymnasiallehrer gewann nach zwei dritten Plätzen in den Vorjahren im Sportleistungszentrum Hannover mit neuer Hallenbestleistung von 7,27 Metern.

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Springt mit Bestweite zum Landestitel: Jonas Klack.

Quelle: Pförtner

Hannover/Göttingen. Das LGG-Aushängeschild machte es allerdings spannend: Auf Klacks Bestleistung musste Trainerin Silke Reinhardt nämlich bis zum letzten Durchgang warten.

 
Weniger erfreulich lief es für die favorisierten Dreispringerinnen. Neele Eckhardt verzichtete wegen einer leichten Verletzung ebenso auf eine Teilnahme wie Friederike Altmann, die mit einem grippalen Infekt zu Hause bleiben musste. Die übrigen Dreispringerinnen der LGG verzichten auf einen Hallensaison bis auf Anna Schmotz, deren 5,50 Meter im Weitsprung für den zweiten Platz reichten.

 
Vom Leistungsniveau deutlich höher einzuschätzen sind indes die 10:13,72 Minuten, in denen Josefine Mintel Dritte über 3000 Meter wurde. Mit 10,75 Metern erzielte Elena Gerland eine neue persönliche Bestleistung im Kugelstoß und verfehlte den dritten Rang nur aufgrund einer schwächeren zweitbesten Versuchs.

 
In der U-20-Jugend fehlten Martin Koch nur gute 20 Zentimeter am Titelgewinn. Die Vizemeisterschaft mit 13,42 Metern ist umso bemerkenswerter, als er wegen seines Studienbeginns ein nur sehr reduziertes Trainingsprogramm absolvieren konnte. Zwillingsbruder Julius wurde Fünfter mit 11,85 Metern. Über 1500 Meter kam Jasper Laakmann bei seinem ersten Start für die LGG in 4:12,51 Minuten auf den dritten Platz.

 
Eine Woche vor den Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften zeigte sich Lisa Jung in guter Form. Über 60 m Hürden musste sie sich den Spezialistinnen nur knapp geschlagen geben und wurde an ihrem 19.Geburtstag in neuer Bestleistung von 9,28 Sekunden Vierte. Im Weitsprung und Kugelstoß war sie in der Frauenklasse an den Start gegangen und erzielte mit 5,33 Metern (3.) bzw. 10,24 Metern (5.) neue Hallenbestleistungen.

 
Gleich zweimal startete Johanna Hillebrand im Weitsprung. In ihrer angestammten Altersklasse U18 wurde sie Dritte mit 5,22 Metern und mit 5,07 Metern kurioserweise Zweite in der U20. Jarik Strelow belegte bei den M14 im Weitsprung den sechsten Platz mit 4,88 Metern.

 
Kritik gab es an der Ausrichtung der Titelkämpfe. Gewöhnlich finden zwei Zweitagesveranstaltungen (Männer/Frauen/U18 sowie U20/U16) statt. Weil in Hannover in zwei Wochen auch die Norddeutschen Hallenmeisterschaften über die Bühne gehen, wurde zur Entlastung der Kampfrichter aus den Landesmeisterschaften eine Dreitagesveranstaltung gemacht (Freitag bis Sonntag). Die Folge waren in vielen Disziplinen zusammengeschrumpfte Teilnehmerfelder, die einer Landesmeisterschaft unwürdig waren.

Von Gerd Brunken

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