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Landesturnfest im Juni 2016 in Göttingen

„Norddeutschlands größtes Breitensportspektakel“ Landesturnfest im Juni 2016 in Göttingen

Kurz und knackig fiel das Referat von Heiner Bartling, Präsident des Niedersächsischen Turner-Bundes (NTB), zum Landesturnfest 2016 in Göttingen, dem sogenannten „Erlebnis-Turnfest“, aus. In kaum mehr als zehn Minuten informierte Bartling die Anwesenden aus 27 Vereinen, sechs Fachverbänden sowie die 21 Gäste, die sich zum Stadtsporttag im ASC-Clubhaus zusammengefunden hatten.

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Werbung für das Landesturnfest beim Stadtsporttag: Andreas Gruber, Heiner Bartling, Angelika Wolters, Alexander Frey, Rolf-Georg Köhler und Wolf-Rüdiger Umbach (von links).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Dabei führte er den Zuhörern die Dimension der fünftägigen Veranstaltung vom 23. bis 27. Juni kommenden Jahres sowie die des gewählten Standortes vor Augen.

„Uns blieb einfach keine andere Wahl“, begründete der ehemalige niedersächsische Innenminister, warum sich Göttingen im Sommer nächsten Jahres auf rund 25 000 Wettkämpfer und – falls das Wetter mitspielt – wohl auf mehr als 300 000 Besucher freuen darf. „Wir wollen Göttingen zum Zentrum der Olympiade des Breitensports machen“, sagte er.

Dass „Norddeutschlands größtes Breitensportspektakel“ in Göttingen steigt, verwunderte Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident des Landessport-Bundes, nicht. Die Stadt könne sportlich „starke Strukturen“ vorweisen und liege mit den Zuwächsen von Mitgliedern in den Sportvereinen – bislang sind es allein in diesem Jahr 226 – gegen den bundesweiten Trend.

„Der Sport ist ein Aushängeschild“, versicherte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD), er zeichne sich „durch Breite und Spitze“ aus. Etatkürzungen hätten bei den jüngsten Haushaltsdebatten deshalb auch nie zur Diskussion gestanden.

Alleine 2016 wolle man 2,5 Millionen Euro in den Sportsektor investieren. „Das Erlebnis-Turnfest ist eine große Herausforderung, bietet aber auch die Chance zu zeigen, was die Sportstadt Göttingen leisten kann“, unterstrich Köhler.

Andreas Gruber, SSB-Vorsitzender, hatte die ersten Lacher des Abends geerntet, als er versehentlich zum „Sportausschuss“ begrüßt hatte. Gut lachen hatte er aber anschließend selbst, als er prägnante Zahlen präsentierte. Im Vergleich zum Vorjahr schlossen sich im Jahr 2015 bisher rund 1200 neue Mitglieder dem SSB an. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung, gerade in den unteren Altersklassen“, so Gruber.

Von Christian Roeben

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