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Landolfshausen revanchiert sich für Pokalpleite

Fußball-Bezirksliga Landolfshausen revanchiert sich für Pokalpleite

Fußball-Bezirksligist TSV Landolfshausen hat sich für das Aus im Bezirkspokal revanchiert: Im Spitzenspiel besiegte der Tabellenführer den Tabellenzweiten Sparta mit 1:0 (0:0).

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Seltenes Kopfballduell: der Landolfshäuser Sebastian Junge kommt in dieser Szene an den Ball.

Quelle: Theodoro da Silva

Damit baute der Gastgeber seine Führung auf drei Punkte aus. Neuer Zweiter ist Breitenberg, das sich durch ein 7:0 gegen Osterode an Sparta vorbeischob.

Sonnenschein, gute Stimmung unter den Besuchern, aber ein Spitzenspiel, das nicht immer den hohen Erwartungen gerecht wurde: In einer zwar temporeichen und über weite Strecken auch gutklassigen Partie waren vor allem Torchancen Mangelware. Das lag zum einen daran, dass Landolfshausen vor dem gegnerischen Gehäuse oftmals zu ideenlos agierte, zum anderen war für die drei schnellen Sparta-Offensivkräfte Zackenfels, Weska und Stehl meistens am Strafraum des TSV Endstation. Insbesondere in der zweiten Hälfte ließ das rot-weiße Offensivspiel auf recht tiefem Geläuf aber auch Präzision vermissen.

In der ersten Hälfte waren es ein Schuss von Jünemann am linken Pfosten vorbei (10.) und ein Kopfball von Kaufmann (15.), die für eine frühe Führung der Landolfshäuser hätten sorgen können. Auf der anderen Seite verpassten unter anderem Stehl und Weska aussichtsreich. Der TSV bemühte sich, das Spiel zu machen, Sparta ließ vor allem in den letzten Minuten vor der Pause bei Kontern seine Torgefahr aufblitzen. „Ich war froh, dass Halbzeit war“, bekannte TSV-Trainer Martin Wagenknecht nach dem Spiel.

In der zweiten Hälfte neutralisierten sich die Teams zunächst im Mittelfeld. Die erste Chance nach der Pause hatte Stehl, dessen schöner Schuss aus halbrechter Position von TSV-Keeper Heinricht abgewehrt wurde (57.). Dann aber wieder das gleiche Bild: Landolfshausen spielte zu selten einmal im Sparta-Strafraum seine Lufthoheit aus und entwickelte kaum Durchschlagskraft, die Steilpässe aus dem Mittelfeld der Gäste wiederum wurden von einer umsichtig agierenden Landolfshäuser Defensive zugestellt.

Als sich die meisten Zuschauer schon auf einen torlosen Ausgang des Spitzenspiels eingestellt hatten, entschied doch noch ein Kopfball die Partie zugunsten des Gastgebers: Bei einem Eckball von Kreitz stellte Anschütz seine in dieser Saison entdeckten Torjäger-Qualitäten wieder einmal zur Schau (81.). Allerdings hatte er bei seinem kraftvollen Kopfstoß auch nicht allzu viel Gegenwehr. „Sie haben mir ausgerechnet den Kleinsten zugeordnet“, berichtete Anschütz. Im Durchschnitt sei das Team halt nur 1,65 Meter groß, entgegnete Sparta-Libero Preis. Der Heimsieg geriet in der Folge nicht mehr in ernsthafte Gefahr, im Gegenteil: Der eingewechselte David Köhne hatte in der Nachspielzeit das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am hervorragend parierenden Feddern.

„Wir machen das Tor nicht und kassieren dann den Gegentreffer durch einen Standard. Da läufst du hinterher“, ärgerte sich Spartas Stehl. Sein Trainer Esmir Muratovic war von der zweiten Hälfte seines Teams restlos bedient: „Da haben wir gepennt. Ich hatte den Eindruck, einige Spieler wollen weiter in der siebten Liga spielen, nicht in der sechsten. Wenn man in so einem Spiel nicht 100 Prozent gibt, bin ich im falschen Film“, schimpfte er. Für sein Gegenüber Martin Wagenknecht war die Welt nach der gelungenen Revanche für die 2:5-Pokalpleite in Ordnung. „Es war ein ganz hervorragendes Bezirksligaspiel. Am Freitag haben die Spieler bis zum Umfallen Standards trainiert. Ich hatte gesagt: Das kann unser Vorteil sein“, jubelte er. Ein Lob ging an die Innenverteidiger Eschholz und Busse, aber auch die Außenspieler hätten Sparta „gut zugedeckt“.

TSV: Heinrich – Böske, Busse, Eschholz, Kreitz – Schulze (90. Martel), Kaufmann, S. Köhne (10. Anschütz), Sosinski – Jünemann (86. D. Köhne), Junge. – Sparta: Feddern – Pochopien (83. Muratovic), Preis, Sen – Huck (90. Petkovic), Stehl, Zani, Nasredding (71. Jasarov), Matezki – Zackenfels, Weska. – Tor: 1:0 Anschütz (81.), versenkt fast freistehend Kreitz-Eckball ins Sparta-Tor.

Von Eduard Warda

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