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Landolfshausen will „90 Minuten Dampf machen“

Fußball Landolfshausen will „90 Minuten Dampf machen“

Gipfeltreffen in der Fußball-Bezirksliga: Seit Wochen fiebern Spieler und Anhänger von TSV Landolfshausen und Sparta dem Duell am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Lan-dolfshäuser Sportplatz zwischen dem Spitzenreiter und dem nur einen Punkt schlechteren Verfolger aus Göttingen entgegen.

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Im Spitzenspiel gegen Verfolger Sparta gefordert: der Landolfshäuser Robert Eschhholz (r.), hier gegen den Bremker Janik Hänfling.

Quelle: CR

Im Schatten des Schlagersspiels muss zur gleichen Zeit der SCW in Walkenried, Bovenden in Hattorf und Hainberg in Seulingen bestehen, wo Gerüchten zufolge in der nächsten Woche Holger Koch Thomas Habenicht als Trainer ablösen wird. Aufsteiger Bremke ist hoher Favorit im Heimspiel gegen den Vorletzten Wulften.

TSV Landolfshausen – Sparta. TSV-Trainer Martin Wagenknecht erwartet „ein Duell auf Augenhöhe, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden“, sieht allerdings den Tabellenzweiten, der noch kein Spiel verloren und nur dreimal Unentschieden gespielt hat, leicht favorisiert. „Sparta ist richtig heiß gelaufen, hat in den letzten drei Partien 19 Tore, neun davon zuletzt in Seulingen. Bei uns muss schon alles passen, wenn wir sie schlagen wollen. Ich wäre hoch zufrieden, wenn wir auch nach dem Spiel noch Tabellenführer sind“, umschreibt Wagenknecht, dass er mit einem Remis gegen den Verfolger gut leben könnte, bei dem Esmir Muratovic ohne seinen Trainerkollegen Heiko Bause (Urlaub in der Türkei) auskommen muss.

Aus der 2:5-Niederlage im Bezirkspokal hat Wagenknecht die schmerzliche Erkenntnis gewonnen, „dass Sparta jeden Fehler gnadenlos bestraft“. Deshalb müsse seine Mannschaft vor allem in der Defensive jederzeit hoch konzentriert sein, dürfe sich keinen Schnitzer erlauben. Schwächen hat der TSV-Coach im Abwehrverhalten der Spartaner und bei Standardsituationen ausgemacht. „Wenn man sie unter Druck setzt, sind sie verwundbar. Wir werden also versuchen, unsere Zweikampfstärke auszuspielen und 90 Minuten Dampf machen“, verspricht er.

SV Südharz Walkenried – SCW. Trotz des 0:3-Ausrutschers in Breitenberg sieht SCW-Trainer Marc Zimmermann seine Mannschaft, die viele angeschlagene Spieler in seinen Reihen habe, „auf einem guten Weg“. Mit einem Punkt wäre er zufrieden, schließlich sei der zu Hause verlustpunktfreien SV Südharz „eines der heimstärksten Teams der Liga.
Merkur Hattorf – Bovender SV. Vor einer ebenso hohen Hürde wie der SCW stehen die Bovender in Hattorf. Auch die Gastgeber, für BSV-Abteilungsleiter Wolfgang Hungerland die positive Überraschung der Liga, haben alle vier Heimspiele gewonnen, während der BSV auswärts noch keinen Punkt geholt und kein Tor erzielt hat. „Wenn wir Glück haben, holen wie einen Punkt, wenn es schlecht läuft, kann es auch eine Klatsche geben“, befürchtet Hungerland.

TSV Bremke/Ischenrode – TSV Wulften. Zu Hause sind die Bremker eine Macht, haben ihre drei Heimspiele souverän gewonnen. Dass ausgerechnet der auswärtsschwache Vorletzte beim Aufsteiger einen Punkt entführen könnte, erscheint höchst unwahrscheinlich.

TSV Seulingen – SC Hainberg. Als „Abstiegskrimi“ bezeichnet Hainbergs Trainer Oliver Gräbel die Partie des Zwölften gegen den Dreizehnten. „Wir haben Respekt vor den Seulingern – wenn es drauf ankommt, sind sie immer da. Wir fahren aber da hin, um zu gewinnen“, stellt Gräbel klar, der sich wegen der Hainberger Sturmermisere (vier Stammkräfte, darunter Schwalm und Viereck, fehlen) eventuell selbst einwechseln will. „Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen“, merkte Gräbel lachend an.

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