Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Leichtathletik-Meisterschaft in Göttingen: Hochsprung der Männer begeistert

Leichtathletik-Meisterschaft in Göttingen: Hochsprung der Männer begeistert

Uneingeschränktes Lob als ideale Wettkampfstätte für die Ausrichtung der Norddeutschen Meisterschaften der Frauen, Männer und U-18-Jugend sowie der Landestitelkämpfe der Behinderten in der Leichtathletik erhielt das ansonsten kaum genutzt Jahnstadion in Göttingen.

Voriger Artikel
Leichtathletik-Meisterschaften: Ein Titel bleibt in Göttingen
Nächster Artikel
Basketball: BBT Göttingen wandelt Nervosität in Energie um

In einer der hochkarätigsten Konkurrenzen wurde der LGGer Malte Jäger Sechster.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Sowohl Rita Girschikofsky als Präsidentin des ausrichtenden Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV), als auch Ex-Fußballprofi Stefan Beinlich und Landestrainer Frank Reinhardt zeigten sich begeistert von den Anlagen und der Atmosphäre.

 
Diese inspirierte die mehr als 1000 Teilnehmer aus den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg zu guten Leistungen, um sich für die Deutschen Meisterschaften in wenigen Wochen in Nürnberg zu qualifizieren.

 
Einer der Höhepunkte am ersten Veranstaltungstag war der Hochsprung der Männer. Als die Konkurrenz mit Phillip Rietz und Malte Jäger von der heimischen LG Göttingen (LGG) bereits den Wettkampf beendet hatte, begann dieser erst richtig für den bereits 33-jährigen Eike Onnen von der LG Hannover. Dreimal scheiterte der Routinier an der Weltklasse-Höhe von 2,30 Meter, wurde neuer Titelträger mit übersprungenen 2,22 Metern. Vierter wurde Rietz mit exakt zwei Metern, sein Klubkamerad Jäger schaffte 1,97 Meter.

 
Mit seinen Konkurrenten über 800 Meter spielte der fünffache Deutsche Meister und Olympiateilnehmer 2012 in London, Sören Ludolph von der LG Braunschweig. Mit für den 27-jährigen Mittelstreckler mäßigen 1:51:44 Minuten ließ er seinen Mitstreitern allerdings keine Chance.

 
Zur Domäne der LGG sollte der Dreisprung der Frauen werden. Aber von dem gemeldeten Quintett blieb lediglich ein Duo übrig. Die große Favoritin Nele Eckhardt musste mit großen Problemen an der Patellasehne ebenso passen wie die hoffnungsvolle Lisanne Rieker, die sich im Training das Steißbein angebrochen hatte. Auch Anna-Marleen Wolf musste ihre Teilnahme wegen Rückenproblemen absagen. Sehr tapfer schlug sich Anna Schmotz, die mit ihrer besten Weite von 12,35 Meter Zweite hinter der Siegerin Stefanie Kuhl vom SC Potsdam (12,58 m) wurde. Die Göttingerin Thea Schmidt schaffte lediglich 12,04 Meter. „Der Ausfall des Trios war schade, mit dem zweiten Platz von Anna Schmotz bin ich sehr zufrieden“, sagte Trainer Frank Reinhardt, der angesichts der Steißbeinverletzung von Rieker von einer Einmaligkeit in seiner 30-jährigen Trainertätigkeit sprach.

 
Etwas traurig war die jungendliche Weitspringerin Johanna Hillebrecht von der LGG. Mit dem schlechteren zweiten Versuch wurde die 15-Jährige U-18-Vizemeisterin mit 4,90 Metern. Über 5000 Meter gingen bei den Herren drei heimische Langstreckler an den Start. Im Finish setzte sich der Berliner Hanns Liebeach in 14:30 Minuten vor dem Rostocker Tom Gröschel durch. Vierter wurde Jasper Cirkel von der LG Göttingen vor seinen Klubkameraden Sebastian Hanelt (5.) und Andreas Gerrits als Achter. Cirkel war am Tag danach zufrieden mit dem Rennen, der Platzierung – vor allem aber mit der Zeit. Er unterbot seine Bestleistung gleich um 17 Sekunden.

 

Von Jochen Meyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
10.12.2016 - 15:22 Uhr

Der BVB will in Köln endlich auch in der Bundesliga durchstarten. Dagegen liefert sich Bayern München mit RB Leipzig ein Fernduell um Platz 1.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt