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Leichtathletik-Meisterschaften in Göttingen: Mingeröderin unterbietet Bestzeit

100-Meter-Hürden Leichtathletik-Meisterschaften in Göttingen: Mingeröderin unterbietet Bestzeit

Unterschiedlicher können Gefühle und Reaktionen nicht sein. Während die Mittel- und Langstrecklerin Paulina Wüstefeld von der LG Eichsfeld gegen 14.45 Uhr im Zielbereich traurig und enttäuscht am Boden kauerte, strahlte ihre gleichaltrige 17-jährige Klubkameradin Leonie Zöpfgen nur 50 Meter weiter.

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Konzentriert und in guter Form: Leonie Zöpfgen von der LG Eichsfeld, hier über die 100-Meter-Hürden.

Quelle: SPF

Göttingen. Dreifache Freude herrschte bei der Mingeröderin. Nach ihrem Abitur vor einigen Wochen gelangen  der Mingeröderin in Göttingen zwei starke Leistungen im Hochsprung und über 100-Meter-Hürden. Auf der Tartanbahn unterbot die Vierte des B-Finales ihre persönliche Bestzeit aus dem Vorlauf mit 15,84 Sekunden um Dreihundertstel. Im Hochsprung erhielt sie die Bronzemedaille mit übersprungenen 1,61 Meter. „Für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft reichen meine Ergebnisse aber nicht“, sagte die Abiturientin, die im Herbst ein Lehramts-Studium in den Fächern Sport und Germanistik in Göttingen aufnehmen will.
 Mit großen Erwartungen war Paulina Wüstefeld am frühen Sonntagnachmittag im Jahnstadion als ideale Austragungsstätte der Norddeutschen Meisterschaften der Frauen, Männer und U18 an den Start über 1500 Meter der Jugend gegangen.

 
Lange Zeit lag das Teilnehmerfeld dicht zusammen, sodass Stadionsprecher Bernd Rebischke, selbst früher ein starker Weitspringer mit fast acht Metern, schon von großen Spurtqualitäten der Starterinnen sprach. Nach gut 800 Metern kam Bewegung in den Pulk, die Hildesheimerin Lisa Vogelsang löste sich von der Konkurfrenz und gewann souverän die fast vier Runden auf der Tartanbahn. Die Verfolgerinnen waren geschlagen, auch die junge Gieboldehäuserin, die die elfte Klasse am Duderstädter Eichsfeld-Gymnasium besucht, musste ihre Medaillen- und Titelträume begraben und kam unter 14 Teilnehmerinnen als Sechste in für sie mäßigen 4:56,25 Minuten ins Ziel. „Ich hatte mir mehr vorgenommen und erhofft“, sagte die sympathische, zierliche 17-Jährige und lachte trotz ihrer Enttäuschung dennoch ein wenig.

 

Foto: Pförtner

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Bereits am Freitagabend war sie beim  Volksbank-Meeting in Osterode über 300 Meter an den Start gegangen, von ihrem Auftritt aber wenig begeistert. Am Sonnabend hatte sie dann in Göttingen  auf einen Start über 3000 Meter verzichtet. Als Elfte in 5:02,73 Minuten hatte ihre Freundin, Klub- und Schulkameradin Emilia Waida die Ziellinie im Jahnstadion passiert.

 
Jetzt konzentriert sich das Duo auf das Sportfest in Kalefeld am Donnerstag. „Dort wird Paulina für mich die Tempomacherin sein“, erzählt die 16-jährige Emilia Waida, denn sie will in dem kleinen Ort zwischen Northeim und Bad Gandersheim über 3000 Meter die Norm von 10,50 Minuten für die Deutsche Meisterschaft in Jena schaffen, die Freundin Paulina bereits in der Tasche hat.

 

Von Jochen Meyer

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