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Leichterer Einstieg

Sportabzeichen ist nach wie vor ein Zugpferd Leichterer Einstieg

Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und auch deshalb seit über 100 Jahren so beliebt. Das Deutsche Sportabzeichen soll die Menschen nicht nur zu einem gesunden Lebensstil animieren, sondern im Idealfall auch an die Vereine binden.

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Auch die Jüngsten sind schon mit Begeisterung dabei.

Quelle: Swen Pfoertner

Eichsfeld. Nach der Fusion der Sportbünde Göttingen und Osterode zum Kreissportbund Göttingen-Osterode sind vier Sportabzeichen-Obleute im Einsatz. Dieter Pielok (Hann. Münden), Mike Kanbach (Göttingen-Bovenden), Günther Thiele (Altkreis Osterode) und Hartmut Hublitz (Altkreis Duderstadt) nehmen mit ihren Helfern die Abzeichen ab. Und das ist - erfreulicherweise - ein Menge Arbeit. Alleine in Duderstadt legten im vergangenen Jahr rund 800 Sportler das Abzeichen ab, darunter gut 150 Erwachsene. „Wer einmal Blut geleckt hat, der kommt immer wieder“, hat Hublitz festgestellt - nicht nur, weil die Krankenkasse für das Erringen in der Regel Bonus-Gutschriften vergibt.

Die individuelle Herausforderung, aber auch das gemeinsame Sporttreiben animiere viele, immer wieder zu kommen, sagt Hublitz: „Es pusht natürlich, zusammen mit der Familie oder mit Freunden loszulegen.“ Deshalb sei es „die Regel“, dass Erwachsene, aber auch Jugendliche, regelmäßig laufen, springen, turnen oder schwimmen.

In Duderstadt startete die Sportabzeichen-Saison am 19. April. Bis in den Oktober hinein können alle Aktiven dienstags von 17 bis 19 Uhr auf der Anlage „Auf der Klappe“ den acht Prüfern beweisen, was in ihnen steckt. Nach der Reform im Jahr 2012 sind speziell die Anforderungen für das Goldene Sportabzeichen gestiegen. „Der Einstieg ist im Vergleich zu früher etwas einfacher geworden, aber wer Gold haben will, muss schon trainiert sein“, unterstreicht der 66-jährige Duderstädter Verantwortliche, der sein Amt seit 2010 innehat.

Früher sei das Kugelstoßen die Angstdisziplin der meisten gewesen, erinnert sich Hublitz, heute ist diese Disziplin jedoch nicht mehr obligatorisch - im Gegensatz zum Schwimmen. Zwar kann man statt in die Badehose zu schlüpfen auch die Laufschuhe schnüren oder auf das Rad steigen, vor dem Sprung in das kühle Nass kann sich aber keiner drücken.

Von Christian Roeben

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