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Lindenberg-Adelebsen erkämpft sich ein 2:2

Fußball-Kreisliga Lindenberg-Adelebsen erkämpft sich ein 2:2

Einsatz, Zweikämpfe und Torraumszenen: Die gab es in der Begegnung des Fußball-Kreisligisten FC Lindenberg-Adelebsen gegen den TSV Diemarden im Überfluss. Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit 2:2 (0:0), wobei die Platzherren nach dem Abpfiff von einem Punktgewinn, die Gäste dagegen von zwei verlorenen Zählern ausgehen mussten.

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Torschütze in Aktion: Germania-Kapitän Mathias Dolatowski (l.) im Duell mit Timo Kleinschmidt.

Quelle: JV

Sowohl FC-Trainer Michael Dösselmann als auch TSV-Coach Christian Nitsche gaben vor dem Spiel eine klare Devise aus: Ein Erfolg müsse eingefahren werden. Dösselmann sah seine Elf nach zwei Spielen mit 6:0 Punkten und 10:0 Toren im Aufwind begriffen, Nitsche wollte nach zwei Niederlagen in Folge den Anschluss an die oberen Plätze halten.

Die Forderung ihres Übungsleiters erfüllen wollten in der ersten Hälfte jedoch scheinbar nur die Gäste. Eine Chance nach der anderen arbeiteten sie heraus: Mohebieh zieht aus über 20 Metern ab, Torwart Peter dreht das Leder um den Pfosten (10.). Schlote schießt aus elf Metern, der Ball springt von der Unterkante der Latte ins Spielfeld zurück (20.). Einen Weitschuss lässt Peter abprallen und trifft im Nachsetzen den heranstürzenden Dolatowski: Schiedsrichter Hermann Weitemeier hätte in dieser Szene auf Elfmeter entscheiden müssen (25.). Die FC-Fans konnten dem Spiel ihrer Elf kaum etwas abgewinnen, lediglich die von Wolfgang König und Felix Siebert gebrutzelten Bratwürste sorgen bei ihnen für gute Stimmung. Immerhin: In der 45. Minute hat Adelebsen seine erste Chance, doch Sauermann pariert einen Schuss von Nolte in Klassemanier.

Nach der Halbzeit sehen die Anhänger ein anderes Spiel. Jetzt kommen die Platzherren, und zwar mit Macht. 50. Minute: Kahya geht über rechts, zieht das Leder nach innen, Nolte ist schneller als Kazmierczak und stochert ein zum 1:0. Sieben Minute später fast die Vorentscheidung: Eckball Adelebsen, wieder ist Nolte da, doch sein Kopfball geht nur an den Pfosten. Und wenig später steht der ehemalige Oberligastürmer völlig frei vor dem Diemardener Gehäuse, doch das Schiedsrichtergespann entscheidet auf Abseits und liegt damit daneben (60.).

Danach rafft sich der TSV noch einmal auf – und wird schon bald belohnt. Ein weiter Pass in den Strafraum, Dolatowski nimmt die Kugel an und hämmert sie in den Winkel: 1:1 (63.). Immer stärker werden die Gäste jetzt, und in der 71. Minute ist es so weit: Schlote setzt sich auf links durch und jagt den Ball ins lange untere Eck des FC-Tores: 1:2. Die Vorentscheidung?

Nein. Am Ende wirft der FC verzweifelt noch mal alles nach vorn. 89. Minute: Schierle flankt von links, immer länger wird der Ball, und dann schlägt er zur Überraschung aller im Tordreieck ein: 2:2. In der Nachspielzeit fällt fast noch der Siegtreffer für den FC, doch Noltes feines Anspiel kann Brodkorb aus kurzer Distanz nicht verwerten.
„Wir müssen mit dem 2:2 zufrieden sein“, gibt FC-Trainer Dösselmann nach dem Abpfiff zu, während sein Gegenüber Nitsche sich ärgert: „Wir waren die meiste Zeit über besser, waren jedoch in der Endphase einfach nicht clever genug.“

Von Hauke Rudolph

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