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MTV Geismar bejubelt Aufstieg

Handball: Verbandsliga-Relegation MTV Geismar bejubelt Aufstieg

Die Handballer des MTV Geismar sind am Ziel: Beim Relegationsturnier zum Aufstieg in die Verbandsliga hat sich das Team aus der Südstadt in Edemissen durchgesetzt und den Aufstieg bejubelt.

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Einer der erfolgreichsten Geismaraner Werfer beim Aufstiegsturnier: Jakob Streuber (r.)

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Mannschaft des scheidenden Trainers Dominik Kemke, der bereits von seinem Nachfolger Yunus Boyraz vertreten wurde, setzte sich zunächst gegen den TV Stadtoldendorf im spannendsten Match des Turniers mit 30:26 (15:12) durch.

In der zweiten Partie lief es deutlicher zugunsten der Geismaraner, die den MTV Dannenberg mit 41:28 (23:14) bezwangen.

MTV Geismar – TV Stadtoldendorf 30:26 (15:12). Die erste Partie des Tages war zugleich das spannendste Match in diesem Turnier. Der TVS, mit zahlreichem und vor allem sachkundigem Publikum angereist, führte lediglich zweimal (2:1, 12:11). Trotz eines Strafenverhältnisses von 4: 8 gegen den MTV hatten die Südstädter immer eine Antwort parat, entweder in Gestalt der beiden starken Schlussmänner Mühlenbrock und Mindermann, der überragenden Achse Werkmeister–Streuber oder des neunfachen Torschützen Matthies. Stach eine dieser Optionen nicht, sprangen Richter, Jöhnk, Kempernolte oder sogar die Geismars Jüngste Nörtemann und Schliesing in die Bresche.

Kurzum: Die MTVer präsentierten sich als geschlossenes und aufopferungsvoll kämpfendes Kollektiv. Aber nicht die Offensive war dabei das Prunkstück der Boyraz-Sieben, sondern die Deckung um den Mittelblock Jöhnk und Streuber, die den TV 87, trotz ihres elffachen Torschützen Mohamad Salam, in Durchgang zwei immer weiter distanzierte. Als beim 29:22 der Vorsprung erstmals sieben Treffer betrug, war die Partie entschieden. Nur durch eine dreifache Unterzahl der Göttinger konnte der Vertreter aus der Region Hannover noch Ergebniskosmetik betreiben. - Geismar: Mühlenbrock (TW) Mindermann (TW) – Matthies (9), Streuber (5), Jöhnk (5), Richter (4), Kempernolte (3), Schliesing (1), Kusterer (1), Achsel (1), Werkmeister (1/1), Kerklau (1), Versemann, Nörtemann.

MTV Geismar – MTV Dannenberg 41:28 (23:14). Die zweite und somit entscheidende Partie gegen den MTV Dannenberg stellte die große Unbekannte dar, da über den Gegner im Vorfeld nichts bekannt war. So nutzten die Göttinger die Möglichkeit, das dazwischenliegende Match der Kontrahenten zwischen Stadtoldendorf und Dannenberg als Anschauungsunterricht. Und das zeigte Wirkung: Torhüter Schmidt vernagelte in der Anfangsviertelstunde seinen Kasten und die Kontermaschine aus der Studentenstadt nahm richtig Fahrt auf. Bereits früh in Hälfte eins leuchtete ein souveränes 16:6 von der Anzeigetafel und der Widerstand der Lüneburger war, auch aufgrund der nachvollziehbar rapide schwindenden Kräfte im Edemisser Brutofen, schnell gebrochen.

Eine kleine Schwächephase Anfang der zweiten Halbzeit steckten die Geismaraner ebenfalls souverän weg und erhöhten die Führung auf zwischenzeitlich 15 Treffer (38:23), wobei vor allem Sören Richter eine überragende Partie zeigte und die Achse aus Werkmeister und Streuber erneut jede noch so kleine im Dannenberger Block bestraften. Schon Minuten vor dem Ende begannen die Feierlichkeiten auf den Rängen und auf der Bank, so dass Dannenberg noch auf 41:28 verkürzen konnte. Aber das interessierte da ohnehin schon längst niemanden mehr im Keilerlager. - Geismar: Schmidt (TW), Mühlenbrock (TW) – Richter (7), Streuber (7), Kusterer (5), Werkmeister (5/2), Kempernolte (4), Jöhnk (3), Kerklau (3), Achsel (2), Schliesing (2), Matthies (1), Versemann (1), Nörtemann (1).

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