Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
MTV Geismar empfängt HSG Plesse-Hardenberg

Für das Derby in die größere Halle MTV Geismar empfängt HSG Plesse-Hardenberg

Zum Abschluss der Hinrunde gibt es in der Handball-Oberliga der Frauen zwei interessante Spiele. Am Sonnabend (19.30 Uhr) kommt es zum Derby zwischen dem MTV Geismar und der HSG Plesse-Hardenberg, am Sonntag (17 Uhr) erwartet die HG Rosdorf-Grone den Titelfavoriten Hollenstedt.

Voriger Artikel
Senioren vom TV Jahn Duderstadt suchen Nachwuchs
Nächster Artikel
Lamine Diop vom 1. SC 05 wird für Nationalmannschaft von Mali nominiert

Soll im Derby Verantwortung übernehmen: Maxi Neubacher (M.) vom MTV Geismar.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. MTV Geismar – HSG Plesse-Hardenberg (Sonnabend, 19.30 Uhr, Geismar I). Der Umzug in die Halle I erfolgt sicher nicht von ungefähr.

Die Sitztribüne bietet mehr Platz für Zuschauer, und in der letzten Saison war sie Schauplatz für den deutlichen 29:21-Erfolg des MTV über die höher gehandelten Gäste. Ähnlich wie in der Vorsaison geht die HSG auch in diese Partie als Favorit. „Wir haben gute Spiele gezeigt, daran wollen wir anknüpfen“, erklärt Artur Mikolajczyk.

Drei Siege in Folge haben seine Mannschaft bis auf den sechsten Platz nach vorn gebracht, der MTV ist Vorletzter. Trotzdem warnt Mikolajczyk vor den Südstädterinnen. „Geismar ist ein gefährlicher Gegner. Sie haben letzte Woche gewonnen und brauchen unbedingt weitere Punkte“, so der Trainer. Dazu kommt der Derbycharakter dieser Partie, den Mikolajczyk aber nicht in den Vordergrund stellen will.

Ähnlich sieht es auch sein Gegenüber. „Es gibt halt kaum Geheimnisse“, erklärt Lars Rindlisbacher lapidar. „Plesse-Hardenberg ist Favorit, aber wir wollen es ihnen so schwer wie möglich machen.“ Die Marschroute ist klar, es gilt an die letzte Woche anzuknüpfen, als dem MTV bei Zweidorf/Bortfeld der zweite Saisonsieg gelang. 24:16 gewann Geismar, legte mit einer stabilen Deckung den Grundstein.

Gegen die körperlich überlegenen HSG-Angreiferinnen muss auch Sonnabend die Abwehr stehen. Steigerungspotential sieht der Trainer noch in der Offensive. „In Zweidorf/Bortfeld hatten wir einen guten Zug zum Tor. Um Plesse zu fordern, müssen wir in die Tiefe gehen, zielstrebig agieren und Verantwortung übernehmen“, so Rindlisbacher.

Gelingt auch ein guter Rückzug gegen die schnellen Außenspielerinnen der HSG, erhöhen sich die Chancen auf ein gutes Spiel. Holen sich die Damen dann noch ihre Zuschauer mit ins Boot, ist fast alles möglich. Es ist eben ein Derby.

HG Rosdorf-Grone – TuS Jahn Hollenstedt (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Rosdorf). Mit dem Zweiten stellt sich der Titelfavorit vor. Hollenstedt, mit Spielerinnen wie Versakova, Volkmann oder Hering schon recht gut besetzt, legte in der Weihnachtspause personell noch einmal nach, verpflichtete mit Julia Fritsche (Berliner TSV) und Rebecca Burandt (Buxtehuder SV II) zwei Drittligaspielerinnen.

„Damit haben sie Qualität dazugewonnen. Hollenstedt will hoch“, meint Frank Mai. Eine Niederlage beim Aufsteiger passt da nicht ins Konzept, doch von vornherein geschlagen geben wird sich die HG nicht. „Es liegt mir fern zu sagen, wir haben keine Chance. Wir werden 60 Minuten dagegenhalten“, verspricht der Trainer. „Mal sehen, wofür es dann reicht. Auch in Rosdorf kann man Handballspielen.“

Er fordert eine gute Deckung, einen sehr gut organisierten Rückzug und viel Geduld im Angriff. „Gegen den großen Innenblock dürfen wir nicht zu schnell abschließen, sonst laufen wir in einen Konter nach dem anderen“, so Mai.

Von Denise Kricheldorf-Mai

Voriger Artikel
Nächster Artikel
02.12.2016 - 20:20 Uhr

Die VW-Kritik an Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs hat für klärende Gespräche im VfL-Aufsichtsrat gesorgt. Das Gremium rief intern zur Ordnung auf, formulierte aber auch deutlich Erwartungen an Allofs. Zudem wurde bestätigt: VW plant keine Änderungen des Engagements.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt