Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
MTV Geismar erleidet erste Heimniederlage

Handball-Landesliga der Herren MTV Geismar erleidet erste Heimniederlage

Mit einem 34:28-Auswärtserfolg bei der HSG Schöningen hat der MTV Geismar den Gastgebern seit mehr als einem Jahr die erste Heimniederlage beigebracht.

Voriger Artikel
Erster Showwettkampf der Jugendmeister
Nächster Artikel
DLRG Eichsfeld startet in Oldenburg

Sechsfacher Torschütze: Marius Schröder von der SG Spanbeck/Billingshausen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. HSG Schöningen – MTV Geismar 28:34 (15:20). Verzichten musste der MTV dabei auf Youngster Fabian Teune und Kapitän Kaufmann, für den die Saison verletzungsbedingt bereits beendet ist, sowie auf Trainer Dominik Kemke, der durch Yunus Boyraz vertreten wurde.

AM 14. Februar 2015 hatte die HSG das letzte Mal ein Heimspiel verloren. Gegner damals: Der MTV aus Geismar. Sollte sich Geschichte also wiederholen? Es sah zu Beginn der Partie nicht unbedingt danach aus. Die Rothemden liefen bis zum 7:5 immer einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, was vor allem auf Schöningens Rückraumshooter Tirna zurückzuführen war, der am Ende satte 13 Treffer auf dem Konto hatte.

In der Folge kippte die Partie allerdings zu Gunsten der Göttinger, wenngleich es über weite Strecken der ersten Hälfte eng blieb: Schmidt parierte mehrfach gegen Tirna, Kerklau schloss gewohnt sicher von der Siebenmeter-Marke ab und Kreisläufer Streuber war einmal mehr kaum zu stoppen und wurde immer wieder effektiv in Szene gesetzt. Über 7:7 und 12:12 setzten sich die Südstädter bis zur Halbzeit auf 15:20 ab.

An den Kräfteverhältnissen an diesem Tag sollte sich auch im zweiten Durchgang nichts mehr ändern. Der wiedererstarkte Mühlenbrock zwischen den Pfosten war mehrfach zur Stelle und initiierte immer wieder mit messerscharfen Konterpässen Torgefahr, Jöhnk ließ im Rückraum die Muskeln spielen, Werkmeister führte klug Regie und Matthies brachte die Halle mit seiner unnachahmlichen Körpertäuschung zum Schweigen.

Beim Zwischenstand von 20:29 war die Vorentscheidung bereits gefallen. Die deutliche Führung nutzte Trainer Boyraz schließlich, um mit dem mitgereisten Personal etwas zu experimentieren, der Sieg geriet dennoch nicht mehr ansatzweise in Gefahr.

Am Ende siegten die Keiler hochverdient mit 34:28 und brachten Schöningen nach mehr als einem Jahr wieder eine Heimniederlage bei und tauschen mit der Libbe-Sieben die Plätze, so dass die Mannen aus der Studentenstadt sich nun auf Rang vier befinden.

Am Sonnabend, 16. April, bittet der MTV dann die Oberliga-Vertretung des Northeimer HC zum Derby in die Halle Geismar II. Der NHC ist aktuell Siebter und verlor seine letzte Partie gegen die HSG Oha mit 19:21. Im Hinspiel verschenkte das Kemke-Team in den Schlusssekunden einen Punkt und musste sich mit einem 22:22 begnügen. Vor eigenem Publikum soll es jedoch die volle Punktausbeute geben. Anpfiff ist wie gewohnt um 18:10 Uhr. - MTV Geismar: Mühlenbrock (TW) Schmidt (TW) – Kerklau (10/7), Streuber (9), Jöhnk (6), Matthies (3), Richter (2), Kempernolte (2), Werkmeister (1), Versemann (1), Kusterer, Achsel.

SG Spanbeck/Billingshausen - HSV Warberg/Lelm 31:22 (12:13). Beim HSV Warberg/Lelm war die SG im Hinspiel unter die Räder gekommen. Im Rückspiel galt es jedoch nicht nur, sich für die Niederlage zu revanchieren, sondern vor allem mit einem Sieg wichtige Punkte zu sammeln, um sich vom Tabellenkeller zu entfernen. Ohne die Rückraumspieler Johannes Deschner, Henrik Henke und mit angeschlagenem Roland Deschner erwartete die SG eine schwierige Aufgabe.

Das Duell begann ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gäste, die mit schnellem Positionsspiel punkteten. Die SG präsentierte sich geduldig und traf von verschiedenen Positionen. Die Spielstände 3:3, 3:5 und 5:7 bestätigen diesen Spielverlauf. Warberg hatte immer wieder knapp die Nase vorn, weil SpanBill in der Abwehr noch etwas zu viel zuließ. Mit 6:9 und 9:12 hatten sich die Gäste zwischenzeitlich einen Drei-Tore-Vorsprung erspielt. Doch die SG behielt einen kühlen Kopf und verkürzte zur Pause auf 12:13.

Die zweite Hälfte begann der Gastgeber mit einer 5:1-Deckung mit dem flinken Lukas Specht auf der Spitze, der durch schnelle Balleroberungen immer wieder das Tempospiel einleiten konnte. Mit dieser Formation und dem unbedingten Siegeswillen knackte Span Bill seinen Kontrahenten.

Trotz zeitweise doppelter Unterzahl legte die SG beim Stand von 13:14 nach ca. 35 Spielminuten einen Sieben-Tore-Lauf hin. „Die Rote Wand“, Dominic Sommerburg machte seinem Spitznamen in dieser Phase alle Ehre und setzte durch seine Paraden wichtige Signale für die Mannschaft. Eine gute Viertelstunde vor Schluss stand ein 20:14 auf der Anzeigetafel und das Spiel war gedreht. Andi Badenhop bekam eine Manndeckung, die Räume im Eins-gegen-Eins bot.

Ein ums andere Mal wurden diese vor allem von unseren Außenspielern Hauke Huhnoldt und Marius Schröder genutzt, die eine klasse Partie spielten und jeweils insgesamt sechsmal einnetzten. Lautstark angefeuert von den Fans ließ SpanBill den Gegner nicht mehr herankommen, spielte bis zur Schlusssirene konzentriert und gewann verdient.

Am Sonnabend, 16. April, geht es in den Hexenkessel nach Herzberg, wo der altbekannte Rivale HSG OHA erwartet. - SG Spanbeck/Billingshausen: Phil Beulke (TW), Dominic Sommerburg (TW), Andi Badenhop (4), Urs Dettmar, Steffen Dressler, Simon Henze (3), Hauke Huhnoldt (6), Janek Junghans (2/2), Marcel Neumann, Raphael Pleßmann, Lukas Specht (4), Marius Schröder (6), Luca Lange (5/2), Roland Deschner. r

Voriger Artikel
Nächster Artikel
03.12.2016 - 14:24 Uhr

Bei Borussia Dortmund kommt Supertalent Christian Pulisic immer besser in Fahrt. Die guten Leistungen des 18-Jährigen rufen prominente Interessenten auf den Plan.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt