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MTV Geismar verliert 26:33 gegen TuS Bergen

Rindlisbacher „richtig enttäuscht“ MTV Geismar verliert 26:33 gegen TuS Bergen

In zwei Heimspielen sollten zwei Siege her, das war der Plan der heimischen Oberliga-Handballerinnen. Umgesetzt hat ihn nur die HG Rosdorf-Grone, die sich auf den sechsten Platz vorschob. Der MTV Geismar stand nach dem Abpfiff hingegen mit leeren Händen da und rutschte auf den vorletzten Platz ab.

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Hat es schwer: Geismars Meryem Stielow (M.) gegen die Bergener Abwehrspielerinnen Jennifer Kautz (r.) und Svenja Glasewald.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die HSG Plesse-Hardenberg pausierte unfreiwillig, ihre Partie in der Bovender Halle musste wegen eines Lichtdefekts abgesagt werden.

MTV Geismar – TuS Bergen 26:33 (12:16). Es sollten die nächsten Punkte sein, es wurde eine bittere Niederlage. „Ich bin zum ersten Mal richtig enttäuscht. Ich hatte mir mehr ausgerechnet“, so Lars Rindlisbacher. Doch schon der Start in die Partie ging aus MTV-Sicht gründlich daneben (1:4, 4:9).

„Wir waren nicht präsent, die Abwehr hat nicht gut funktioniert“, sah der Trainer Probleme in der Defensive. Nur gut, dass wenigstens Torfrau Svenja Neumann auf dem Posten war. Ihre Paraden hielten den Rückstand in Grenzen, die vier Tore zur Pause ließen noch Hoffnung auf eine Wende zu. Und die MTV-Damen kamen mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine, Bergen machte jetzt Fehler und beim 18:18 war der Ausgleich geschafft (43.).

„Danach war es wie abgeschnitten, unerklärlich“, suchte Rindlisbacher vergeblich nach dem Grund, warum seine Mannschaft nicht einfach so weitermachte. Die Gäste übernahmen wieder die Regie (21:18), das Spiel war gelaufen, die Punkte gingen in die Heide. – Tore MTV: Prüter (7), Habermann (5), Plotzki (5), Stielow (3), Mattern (2), Hille (2), Hoffmann (1), Ziegler (1).

HG Rosdorf-Grone – SG Zweidorf/Bortfeld 28:23 (13:11). „Das Beste an dem Spiel sind die Punkte“, war Frank Mai trotz des Sieges nicht zufrieden. Es lief nicht viel zusammen bei der HG. „Wir haben Bälle verdaddelt und sind dann nicht zurückgelaufen“, kommentierte der Trainer die erste Spielhälfte, in der die Heimsieben bis zum 8:11 zurücklag.

Mit viel Kampf drehten die Damen die Partie bis zur Pause noch und bekamen dann von ihrem Trainer einen klaren Matchplan. Der sah unter anderem vor, direkt nach Wiederbeginn in Überzahl die Führung weiter auszubauen. „Doch was machen wir? Wir schmeißen den Ball einfach weg“, konnte Mai es kaum fassen.

Statt die Führung auszubauen musste die HG beim 13:13 den Ausgleich hinnehmen, zwei weitere Tore brachten dann sogar den Tabellenletzten wieder in Führung. Zwar holte sich die HG die Führung schnell wieder zurück (16:15), doch absetzen konnte sie sich lange nicht (24:23). Das gelang erst in den Schlussminuten dank der konditionellen Vorteile. „Wir konnten noch zulegen, das brauchten wir auch“, so Mai.

Tore HG : M. Gutenberg (6), Jeep (5), Lucenko (5), A. Gutenberg (5/3), Schrader (3), Jäger (2), Wette (1), Schneider (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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