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MTV Müden/Örtze reist zum TV Jahn Duderstadt

Handball-Verbandsliga MTV Müden/Örtze reist zum TV Jahn Duderstadt

Handball-Verbandsligist MTV Müden/Örtze hat sich vor dem Auswärtsspiel beim TV Jahn Duderstadt (Sonnabend, 17.30 Uhr, „Auf der Klappe“) mit sofortiger Wirkung von Trainer Oliver Bült getrennt. Der Spartenleiter und bisherige Betreuer Markus Haydl sowie Torjäger Steffen Müller haben nun übernommen.

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Will mit seiner Mannschaft gegen Müden/Örtze weiter in der Erfolgsspur bleiben: Duderstadts Hrvoje Batinovic (2.v.r.).

Quelle: Schneemann

Duderstadt. „Wir setzen jetzt auf die nötige Energieeffekte und einen Ruck in der Mannschaft, um noch den Klassenerhalt zu schaffen“, erklärt Haydl. „Schließlich haben wir gutes Potenzial und entsprechend ausgebildete Spieler“, glaubt er nach dem Trainerwechsel an einen „richtigen Motivationsschub“ in Duderstadt und setzt „auf einen möglichen Überraschungseffekt im Eichsfeld“.

Haydl erinnert sich noch gerne an das Hinspiel. In diesem hatte sein MTV den Jahnern in eigener Halle eine 32:33-Niederlage beigebracht. Es folgten jedoch nur zwei weitere Erfolgserlebnisse. Seit der jüngsten 29:36-Heimniederlage gegen den SV Aue Liebenau ist Müden/Örtze Letzter.  „Jetzt müssen wir alles geben, um da wieder raus zu kommen“, betont das neue Trainerduo Haydl/Müller. Der 1,93 Meter große Müller, der im linken Rückraum zu Hause ist,  ist gleichzeitig der Team-Torjäger, hat in dieser Saison bereits 112-mal getroffen. Einst wechselte der neue MTV-Spielertrainer von der Bundesliga-Reserve des TSV Hannover-Burgdorf an die Örtze. Nach seiner Jugendzeit spielte Müller erst zwei Jahre für den damaligen Oberligisten MTV Post Eintracht Celle, ehe er einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den „Recken“ unterschrieb. Dort stieg er auf und sammelte Erfahrungen in der dritthöchsten Liga Deutschlands.

Auf den variabel einsetzbaren, dynamischen und wurfgewaltigen spielenden Trainer müssen die Jahner besonders aufpassen. Wie gefährlich der großgewachsene Goalgetter der Schlusslichts sein kann, bekam auch der souveräne Tabellenführer HSG Plesse-Hardenberg zum Auftakt der Rückrunde zu spüren. Am Ende hatte die HSG zwar mit 29:24 die Nase vorne, musste jedoch einiges an Energie investieren.

„Die Gäste fielen durch ihre ruppige Spielweise und zehn Zeitstrafen auf“, erinnert sich Plesse-Hardenbergs Vorstandssprecher Holger Lapschies, der während der 60 Minuten „immer wieder spannende Ringkämpfe“ erlebte. Auch der Dritte HSG Rhumetal hatte beim 30:28-Auswärtssieg seine liebe Mühe mit dem kampfstarken Kontrahenten.

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