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MTV besiegt Schlussphasen-Traum

Handball-Landesliega MTV besiegt Schlussphasen-Traum

Erfolgserlebnisse haben die beiden Handball-Landesligisten verbucht. Während sich der MTV Geismar auswärts mit 30:29 bei der HSG Oha im Nachbarkreis durchsetzte, gewann die SG Spanbeck/Billingshausen ihr Heimspiel gegen Peine.

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Dreifacher Torschütze bei der SG Spanbeck/Billingshausen: Simon Henze (am Ball).

Quelle: Pförtner

Göttingen. HSG Oha – MTV Geismar 29:30 (17:13). Geismar startete vor stimmungsvoller Kulisse stark: In der Anfangsphase provozierten die offensiv agierenden Kempernolte und Teune immer wieder leichte Ballverluste, wodurch man das eigene Tempospiel forcieren und sich so früh auf 4:1 absetzen konnte. Der Deckungsverband agierte über weite Strecken der ersten Hälfte gut, jedoch ließen die Südstädter offensiv wieder einmal zu viel liegen, unter anderem zwei Strafwürfe und drei Kontermöglichkeiten gegen den in Durchgang eins stark agierenden HSG-Schlussmann Berger. Der MTV geriet so peu à peu ins Hintertreffen, so dass es über die Zwischenstände 9:13 und 11:15 mit einem 13:17- Pausenrückstand in die Kabinen ging.

MTV-Trainer Kemke fand in seiner Halbzeitansprache die richtigen Worte. Die Aufholjagd wurde jedoch jäh gestoppt, als Jannik Reitz sich bei einem unglücklichen Zusammenprall mit dem Osteröder Max Schreiber schwer verletzte und mehrere Wochen ausfallen wird. Es sollte die Initialzündung für die MTVer darstellen: Der in der Deckung überragende Kempernolte provozierte wieder und wieder Ballverluste auf der vorgezogenen Abwehrposition, so dass Geismar beim 20:19 erstmals wieder die Führung übernahm. Nach dem 24:24 erspielten sich die Südstädter beim 28:24 erstmals eine Vier-Tore-Führung, die bis zum 30:26 aufrechterhalten werden konnte. Als der eingewechselte Schmidt kurz vor Schluss noch einen Strafwurf parierte, stellte dies tatsächlich die Vorentscheidung dar; der Anschlusstreffer zum Endstand Sekunden vor dem Ende kam für Gastgeber aus dem Harz zu spät. - MTV Geismar: Schmidt (TW), Mindermann (TW); Streuber (6), Matthies (5), Werkmeister (5/2), Kaufmann (4), Achsel (4), Kempernolte (3) Richter (2/2), Reitz (1), Teune, Kusterer, Haupt.
SG Spanbeck Billingshausen – MTV VJ Peine 32:29 (13:13). Die ersten 30 MInuten hätten kaum ausgeglichener ausfallen können. Vom Anpfiff bis zum Halbzeitpfiff trennten die beiden Kontrahenten maximal zwei. Peine kam mit viel Bewegung und Tempo aus der zweiten Welle vor allem über ihre rückraumlinke Position oder den Linksaußen zu Torerfolgen. Mit einem wendigen Eins-gegen-eins-Akteur und einem körperlich robusten, starken Werfer waren sie für unsere Defensive schwer auszurechnen. So kam die SG-Defensive nur langsam in den Tritt. Ein Glück, dass Schlussmann Dominic Sommerburg voll auf dem Posten war. Dadurch kam das SG-Tempospiel wieder richtig ins Rollen.

Weitere 30 Minuten harte Arbeit warteten nun auf die SG. Trainer Eddy Krüger sagte in seiner Ansprache voraus, was im zweiten Durchgang eintraf: „Wir dürfen hier kein bisschen nachlassen und jeder muss nochmal alles aus sich rausholen. Dann laufen wir sie kaputt!“ Die Abwehr wurde stabiler und Sommerburg, der seit diesem Tag auch als „die rote Wand“ bekannt ist, parierte weiter bärenstark. Das Tempo nach vorn wurde nochmals forciert. Linksaußen Urs Dettmar (insgesamt 8 Tore) und Rechtsaußen Steffen Dressler (4 Tore) legten noch eine Schippe drauf und verwerteten die Bälle im Tempogegenstoß sowie von verschiedenen Positionen. Außerdem hatten heute alle Rückraumspieler einen guten Tag erwischt und Allrounder Raphael Pleßmann leitete zeitweise das Spiel auf der Mitte. Der SG-Express erhielt sein Tempo aufrecht, egal ob der Gegner anschließen konnte oder nicht Doch die kräftezehrende Spielweise zeigte nicht nur bei den Gästen Wirkung. Dem SG-Angriff fehlte für einige Minuten die Konsequenz. Ungefähr sieben Minuten vor Spielende versuchte Peine durch offene Manndeckung nochmals heranzukommen, der Heimsieg war aber nicht mehr in Gefahr. - SG SpanBill: Sommerburg (TW), Beulke (TW), Cohrs, J. Deschner (4), R. Deschner (4), Dettmar (8), Dressler (4), Henke (3), Henze (3), Junghans, Neumann (1), Pleßmann, Schröder, Badenhop (5).    (eB)

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