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Mädchenmannschaften des Eichsfeld-Gymnasiums in Stuhr im Einsatz

Leichtathletik Mädchenmannschaften des Eichsfeld-Gymnasiums in Stuhr im Einsatz

Mit gemischten Gefühlen kehrte Tommy Zeiler, Sportlehrer am Eichsfeld-Gymnasium, mit seinen beiden Mädchenmannschaften vom „Jugend trainiert für Olympia“-Leichtathletik-Landesentscheid aus Stuhr bei Bremen zurück nach Duderstadt.

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Die Mädchenmannschaften des Eichsfeld-Gymnasiums belegen Platz zwei und vier beim Leichtathletik-Landesentscheid.

Quelle: EF

Stuhr/Duderstadt. Zwar belegte die Mannschaft der Wettkampfklasse II (Klassen sieben bis zwölf) den zweiten Platz und holte damit den niedersächsischen Vizetitel, verpasset jedoch den erhofften Sprung zum Bundesfinale nach Berlin.

„Der zweite Platz ist zwar aller Ehren wert, aber wir haben weniger Punkte erreicht als beim Bezirksentscheid“, bedauerte Zeiler nach der Rückkehr. Mit einer Gesamtausbeute von 6900 Punkten musste sich seine Mannschaft dem Mariengymnasium Papenburg geschlagen geben, das in der Endabrechnung auf 7134 Zähler kam.

„Es gab zwar ein paar Saisonbestleistungen, aber leider war das für den Sieg zu wenig“, berichtete Zeiler. Für das Eichsfeld-Gymnasium-Team der Wettkampfklasse IV (Klassen fünf bis sieben) sprang der vierte Rang heraus. 5201 Punkte waren dennoch eine mehr als respektable Ausbeute. „Viel mehr geht von der Punktzahl her nicht. Damit liegen wir voll im Soll. Die Mädchen haben in fast allen Bereichen geliefert“, unterstrich der Sportlehrer zufrieden.

Bei „typischem norddeutschem Wetter“ waren die äußeren Bedingungen für die jungen Leichtathleten aus dem Eichsfeld, die sich bereits einen Tag vorher auf den Weg gemacht und in einer Jugendherberge übernachtet hatten, alles andere als ideal. Regenschauer und Wind ließen kein Wohlfühlklima entstehen, obwohl die Veranstaltung „top organisert war“, wie Zeiler herausstellte. Da es im Stadion des LC Hansa keine Tribünen gab, standen die Trainer buchstäblich im Regen. Aufgrund eines starken Schauers mussten die Wettkämpfe einmal sogar für 15 Minuten unterbrochen werden.

Stark punktete das EichsfeldGymnasium-Team der Wettkampfklasse II im 800-Meter-Lauf. Paulina Wüstefeld, die vereinsmäßig für die LG Eichsfeld aktiv ist, lief mit 2:24.50 Minuten die schnellste Zeit aller Läuferinnen, Schulmannschafts-Kameradin Emilia Waida folgte auf Platz zwei. Leonie Zöpfgen war mit übersprungenen 1,52 Metern nicht zu besiegen. Im Kugelstoßen und Speerwerfen reichte es nicht zu Spitzenleistungen. „Da besteht noch Optimierungsbedarf“, weiß Zeiler, der „bei optimalem Verlauf“ auf Platz eins spekuliert hatte: „Aber dann hätten alle Bestleistungen bringen müssen.“

Die lieferten bei den Jüngeren einige Athletinnen ab. Julia Strowitzki legte die 50 Meter in beachtlichen 7,78 Sekunden zurück. Luisa Brämer, die jüngste Starterin, sprang im Weitsprung 4,25 Meter, und auch die 41,50 Meter, die Judith Nolte mit dem 80 Gramm schweren Schlagball warf, waren „aller Ehren wert“.

Pech hatte Michelle Fraatz. Sie verletzte sich im Hochsprung und konnte deshalb anschließend nicht mehr über 100 Meter punkten. „Normalerweise läuft sie unter 13 Sekunden“, bedauerte Sportlehrer ihren unglücklichen Ausfall.

Von Christian Roeben

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