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Manfred Motz kehrt an Westerborn zurück – als Gast

Serie: Was ist aus ihnen geworden? Manfred Motz kehrt an Westerborn zurück – als Gast

1. Fußball-Kreisklasse A: Aufsteiger FC Rittmarshausen heißt der Gast des VfL Olympia Duderstadt. Und wer steht bei der 1:3-Niederlage des Neulings am Westerborn als Betreuer an der Seitenlinie? Manfred Motz, der früher selbst in Duderstadt dem Ball nachjagte und als Jugendtrainer und -betreuer für die Blau-Gelben tätig war. Grund genug, Motz in den Mittelpunkt der Tageblatt-Serie „Was ist aus ihnen geworden?“ zu stellen.

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Abschied aus dem Eichsfeld und vom SVW: „Manni“ 2004.

Quelle: EF

„Manni, der Libero“, wie der inzwischen 52-jährige Motz zu seiner aktiven Zeit genannt wurde, ist kein Eichsfelder, sondern gebürtiger Pfälzer sowie Fan des 1. FC Kaiserslautern und dessen Stürmerstars Klaus Toppmöller. Mit 20 Jahren kam Motz durch verwandtschaftliche Bindungen nach Duderstadt. Dort spielte er unter Trainer Herbert Otto an der Seite von Klaus Müller für Olympia. Nach der Fusion mit dem VfL engagierte sich „Manni“ im neuen Klub in der Nachwuchsarbeit. „Das hat viel Spaß gemacht“, erinnert sich der früher so kopfballstarke Manndecker Motz, der Fußballer wie Olaf Sommerfeld, Heino Deppe oder Kostas Goutzas auszubilden half.

Auch im Seniorenbereich erwarb sich Motz Verdienste als Teamchef. Nach Spielerstationen beim FC Mingerode und SV Bernshausen wurde er für ein Jahr Coach des TSV Immingerode und schließlich Spielertrainer des Kreisklassisten SV Wollershausen. „Das war eine schöne Zeit“, denkt „Manni“, dessen Trainer-Vorbild Schalke-Coach Felix Magath ist, gerne daran zurück, wie er mit dem SVW den Klassenerhalt schaffte. Besonders gut kann er sich an den 1:0-Erfolg erinnern, den er mit seiner Elf in Obernfeld erkämpfte, wohin sein Wollershäuser Amtsvorgänger und Cousin Dirk Falkenhagen zuvor gewechselt war.

2004 kehrte Motz dem Eichsfeld den Rücken. Seitdem wohnt der gelernte Maler in Weißenborn und übernahm sowohl im Jugendbereich bei Sparta Göttingen als auch bei der 1. Herrenmannschaft des FC Rittmarshausen das Betreueramt. Aus gesundheitlichen Gründen ist jetzt aber bei Sparta Schluss: „Mir steht die nächste Bandscheiben-OP bevor – ich kann nicht mehr auf zwei Hochzeiten tanzen“, erläutert Motz. Langsam, aber sicher will sich der 52-Jährige dann aber bald auch beim FC zurückziehen, für den er mit 50 Jahren sogar nochmals selbst als Aktiver auflief, um während eines Personalnotstandes zweimal als Feldspieler und einmal im Tor auszuhelfen.

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