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Mehr als 700 Triathleten lassen sich feiern

3. Stadtwerke-Volkstriathlon Mehr als 700 Triathleten lassen sich feiern

Jarno ist ausgepumpt. In der rechten Hand hält der Achtjährige („Das bin ich aber erst seit ein paar Tagen“) ein isotonisches Getränk, die linke stützt den Kopf, der schwer wie ein Stein zu sein scheint.

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Kurz vor dem Start: letzte Handgriffe, ein kurzes Pläuschchen und vor allem ein Uhren-Check.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Dabei sitzt er nach seinem absolvierten Triathlon auf den Stufen des Jahnstadions. Knapp 16 Minuten hat er für den Kindertriathlon gebraucht. „Es hat echt Spaß gemacht, auch wenn das Schwimmen schwer war und das Laufen zum Schluss weh getan hat“, sagt er. So wie Jarno dürfte es den meisten der mehr als 700 Teilnehmer gegangen sein, die beim dritten Stadtwerke-Volkstriathlon über drei verschiedene Distanzen an den Start gingen. Dennoch waren die Hobbysportler mit Spaß und Enthusiasmus bei der Sache und wurden von den Zuschauern bejubelt.

Trotz seines über dreiminütigen Vorsprungs vor dem Zweitplatzierten Oliver Degenhardt war Vorjahressieger Hendrik Becker mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden. „Hauptsache gewonnen“, sagte der Athlet vom Kasseler Klub 3athlon.org, nachdem er nach exakt 57 Minuten und 25 500 geschwommenen, geradelten und gelaufenen Metern den Zielstrich überquerte. „Beim Schwimmen lief es schlecht, auch das Radfahren war nicht optimal. Dafür war die Stimmung wie immer top. Das Ambiente hier ist einfach super.“
So war es nicht verwunderlich, dass die Verantwortlichen des Veranstalters Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) über 100 Teilnehmer mehr als im vergangenen Jahr zählten. „Für den Volkstriathlon haben sich 528 Teilnehmer angemeldet, damit stoßen wir an unsere Kapazitätsgrenze. Bei den Kindern und den Staffeln haben wir aber noch Platz“, erklärte GoeSF-Mitarbeiter Veit Hesse. Trotz gestiegener Beliebtheit wolle man jedoch „den ganz eigenen Charme der Veranstaltung am Leben halten“, betonte GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey. „Uns geht es nicht um eine Massenveranstaltung, sondern darum, dass alle Spaß haben.“

Nach ihrem Sieg bei den Frauen war auch Favoritin Maren Wolter von der TG Witten zum Strahlen zumute. „Ich bin selbst überrascht, weil ich gar nicht so im Training bin wie sonst. Heute habe ich mich aber gut gefühlt, nachdem die Trainingseinheiten vorher eher eine Qual waren“, erklärte sie nach ihrem Triumph. Platz zwei mit knapp drei Minuten Rückstand belegte Lokalmatadorin Sanna Almstedt, die sich damit in der Frauenwertung der Gö-Challenge, der Gesamtwertung der fünf Göttinger Jedermann-Wettbewerbe, den Sieg sicherte. Bei den Männern gewann Nils Uhde. Für Bundesliga-Athletin Judith Lotz aus Jena reichte es nach einem Unfall im Frühjahr lediglich zum vierten Rang. In der Staffel- sowie der Mixedwertung siegte das Otto-Hahn-Gymnasium, in der Schulwertung das Theodor-Heuss-Gymnasium. Platz eins in der Teamwertung ging an den ASC 46.

Ob Jarno oder Henning Müller, der mit 71 Jahren der älteste Teilnehmer im Feld war – wer nach dem Wettkampf schwere Beine hatte, konnte sich fachgerecht massieren lassen oder den Energiehaushalt mit Kaltgetränken und Bananen umgehend wieder auffüllen. Die 700 Sportlerinnen und Sportler durften bedenkenlos auch zweimal zugreifen, immerhin standen für sie gut 100 Kilogramm Bananen und mehr als 400 Liter Elektrolytgetränke bereit.

Sieger
Schüler A: Luca Kampe; Schüler B: Torben Frohns; Schüler C: Nicola Kampe; Schülerinnen A: Marie Gründel; Schülerinnen B: Henrike Ludwig; Schülerinnen C: Maren Bruse; Staffel Männer: Die lustigen Drei; Staffel Frauen: KMC; Staffel Mixed: Otto-Hahn-Gymnasium (Julius Lembke, Sonja Voigtsberger, Christian Preuninger); Schnuppertriathlon Männer: Lars Quast (3athlon WVC Kassel); Schnuppertriathlon Frauen: Lisa Rauch (ohne Verein); Volkstriathlon Männer: Hendrik Becker (3athlon.org); Volkstriathlon Frauen: Maren Wolter (TG Witten).

Von Christian Roeben

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Über 700 Athleten sind am gestrigen Sonntag an den Start des dritten Stadtwerke-Volkstriathlons gegangen.

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