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Miriam Leonhardt zeigt in der Endphase Entschlossenheit

Handball-Oberliga Miriam Leonhardt zeigt in der Endphase Entschlossenheit

Schöner Handball sieht anders aus, doch am Ende zählen die Punkte. Die holte sich die HG Rosdorf-Grone mit einem 24:22 (12:8) gegen die HSG Lachte-Lutter. Damit nähren die Damen die Hoffnung auf den Klassenverbleib in der Oberliga.

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Erfolgreichste HG-Werferin: Anna Polnau (am Ball) gelingen fünf Treffer im Heimspiel.

Quelle: Pförtner

Der Zwölfte empfing den Dreizehnten, da ist ein Handballfest kaum zu erwarten. Und es wurde auch keins, sondern ein sehr zerfahrenes Spiel mit Fehlern auf beiden Seiten. „Dafür war es aber immer spannend“, versuchte Lennart Pietsch der Partie etwas Positives abzugewinnen. Dem Auftreten seiner Mannschaft konnte er das nämlich nicht, obwohl sie stets in Führung lag. Zu verdanken hatte dies die HG aber einzig allein ihrer Torfrau. Carolin Menn stand wie ein Turm in der Schlacht, parierte zahlreiche Würfe und Gegenstöße der Gäste. Und die gab es reichlich. „Wir haben vorn hektisch die Bälle weggeworfen und waren dann zu langsam in der Rückwärtsbewegung“, ärgerte sich Pietsch. Erst einmal hinten angekommen, stand der Deckungsverband recht gut und erlaubte den spielerisch harmlosen Gästen nicht allzu viel.
Als nach dem Seitenwechsel der Vorsprung auf 16:10 anwuchs, sah es nach einer klaren Angelegenheit für die HG aus. Doch zwei schnelle Treffer der Gäste und das Spiel war wieder offen, glich vom Verlauf jetzt einer Ziehharmonika. Die HG zog weg, Lachte-Lutter kam heran. Eine spannende Schlussphase stand bevor, als der Gast auf 21:22 verkürzte und gegen die HG zwei Zeitstrafen, eine davon gegen die Bank, ausgesprochen wurden. Diese doppelte Überzahl nutzte die HSG zum 22:22 und brachte Rosdorf-Grone an den Rand einer Niederlage. Doch Miriam Leonhardt fasste all ihren Mut zusammen, tankte sich, wenn auch sehr schrittverdächtig, durch die Deckung und brachte ihre Farben wieder in Führung. Jubel brandete ob des Husarenstückes auf, und als wenig später ein Pass der Gäste abgefangen und per Gegenstoß das 24:22 fiel, wurde der Jubel noch größer.

Pietsch war nach dem Abpfiff ein Stein vom Herzen gefallen, denn die Zeitstrafe gegen die Bank hätte zum Knackpunkt werden können. „Hinterher kann ich natürlich sagen, es war das richtige Signal. Aber eine Niederlage hätte ich deswegen auf meine Kappe genommen“, zeigte sich der Trainer selbstkritisch. Doch es wurde ja ein Sieg, und mehr zählt einfach nicht.

Tore HG: Polnau (6), Neu (5/1), Leonhardt (4), Gutenberg (3/1), Lath (2), Calsow (2), Thielecke (1), Glage (1).

kri

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