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Mischung aus Sport und Party

Schwimmfest der TWG Mischung aus Sport und Party

Für die einen ist es ein arbeitsreiches Wochenende, für die anderen eine gute Gelegenheit, vor den Sommerferien noch einmal Spaß miteinander zu haben. Dem TWG 1861 ist es wieder einmal gelungen, Schwimmwettkämpfe, Party und Kontaktpflege unter einen Hut zu bringen. Schauplatz dafür war für ein Wochenende das Brauweg-Freibad.

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Quelle: Helge Schneemann

Göttingen. 400 Schwimmer absolvierten an zwei Tagen rund 2000 Starts. Gut hundert von ihnen hatten ein ein Heimspiel, vom Veranstalter waren 59 Schwimmer dabei, der ASC 46 schickte 48 ins Wasser. Erfolgreichste Mannschaft war wieder einmal der TWG, der traditionell als Gastgeber jedoch auf den Pokal verzichtet und diesen an den Zweitplatzierten weitergibt. Das war erneut der TSV Pattensen, ein Stammgast. „Die sind regelmäßig dabei, auch die SSG Braunschweig. Sie alle zelten dann auf dem Freibad-Gelände“, erzählt TWG-Sport-Koordinatorin Kerstin Krumbach.

Eine Delegation aus der Schweiz war angereist, weil die ehemalige Trainerin Anna Christine Grüne dort inzwischen lebt und sich engagiert. Im September geht es zum Gegenbesuch zu den Eidgenossen. Auch drei Hamburger Vereine nutzten einen der immer seltener werdenden Freiluft-Wettkämpfe. „Wir stellen ja auch Großzelte, die von uns auf- und wieder abgebaut werden. Hinzu kommt das Catering. Der Aufwand ist schon enorm und nur dank vieler Helfer zu bewältigen“, berichtet Krumbach, die unter den Freiwilligen auch viele Eltern und Großeltern des Schwimmnachwuchses ausgemacht hat.

Für viele der jüngsten Starter war es der erste Freiluft-Wettkampf in einem 50-Meter-Becken in wesentlich kälterem Wasser als in der Halle. „Das sind schon drei, vier Grad Unterschied“, sagt Krumbach, die mit den Rahmenbedingungen jedoch zufrieden war: „Wir hatten das dritte Mal in Folge tolles Wetter.“ Auch wenn es bei Schwimmfesten dieser Art nicht um Titel und Meisterschaften geht, werden doch auch Kaderzeiten geschwommen. „Der Druck ist einfach nicht da. Da rufen manche Schwimmer auch unter veränderten Rahmenbedingungen bessere Leistungen ab.“

Die Freibadbesucher nahmen dem Trubel übrigens gelassen hin. Für die Frühschwimmer hatte es gar keine Einschränkungen gegeben, die Tagesgäste fanden zwischen den Zelten noch Platz für Decken und Handtücher und hatten am Kuchenbüffet viel mehr Auswahl als an normalen Bade-Tagen.

Einige der Wettkampfschwimmer hielten sich mit Starts im Brauweg-Becken zurück. Sie starten ab Donnerstag bei den offenen nationalen Meisterschaften in Berlin, bei denen auch Deutschlands beste Schwimmer an den Start gehen, um sich für die Weltmeisterschaft Mitte Juli im ungarischen Budapest zu qualifizieren. Die TWGer Phillis Michelle Range, Fynn Kunze, Viviane Simon und Henrik Fischer werden Einzelstarts haben, außerdem sind alle Staffeln besetzt. „Wir hatten am Wochenende Training im Wettkampfbecken der Eiswiese, aber trotzdem ist es uns wichtig, dass auch die Leistungsschwimmen bei diesem Schwimmfest dabei sind“, sagte die Trainerin Krumbach.

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