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Mit Selbstvertrauen und Heimvorteil in die Playoffs

Basketball-Bundesliga Mit Selbstvertrauen und Heimvorteil in die Playoffs

Mit einer enormen Energieleistung haben sich die Paderborn Baskets in einer packenden Partie mit hochdramatischer Schlussphase gegen MEG Göttingen durchgesetzt. Während sich für die Veilchen durch die 71:72 (43:54, 29:32, 18:15)-Niederlage nichts änderte – sie bleiben Tabellenzweiter, da Berlin gewann –, sicherten sich die Gastgeber noch den Playoff-Einzug.

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Setzt den Veilchen besonders im ersten Viertel zu: Lavelle Felton (Nr. 32) – hier von Robert Kulawick verteidigt. 

Quelle: Pförtner

"Glückwunsch an meine Mannschaft. Es war ein typisches Paderborn-Göttingen-Spiel“, jubelte Baskets-Coach Douglas Spradley nach dem Match. In der mit 3048 Besuchern ausverkauften Maspernhalle herrschte nach Spielende eine Stimmung, als ob Paderborn gerade die Deutsche Meisterschaft errungen hätte. Die Fans strömten zu Hunderten auf das Parkett und feierten ihr Team – Sekt- und Bierduschen inbegriffen. „Es ist egal ob wir mit einem oder mehr Punkten gewonnen haben, Sieg ist Sieg. Wir haben den achten Tabellenplatz und das in dieser Saison. Es spricht für den Charakter der Mannschaft, dass sie sich nie aufgegeben hat“, lobte Spradley, der den finanziell schwer angeschlagenen Klub zum Saisonende verlassen wird. 

Von Niedergeschlagenheit war bei den Veilchen nichts zu spüren. Diese war auch nicht angebracht. Obwohl das Team wahrlich nicht seinen besten Tag erwischt hatte und besonders in der Verteidigung große Lücken zeigte, hatte es sich trotz zwischenzeitlichem 13-Punkte-Rückstand (31.) mit einer furiosen und sehenswerten Aufholjagd im Schlussviertel noch die Chance auf einen Sieg erspielt. Dass es nicht ganz reichte, lag zum einen an unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen und zum anderen an mangelnder Konzentration. 

So hätte drei Sekunden vor Spielende sicher nicht jedes Referee-Gespann den Abwehrversuch von John Little gegen den starken Felton als Foul gepfiffen. Doch die Veilchen hatten ja immer noch die Chance, mit dem letzten Angriff den Siegtreffer zu erzielen – drei Sekunden standen ja noch auf der Uhr. Doch der Einwurf landete beim Gegner. Zuvor hatten die Veilchen auch schon Nerven von der Freiwurflinie gezeigt, vergaben so die Chance, sich ein kleines Polster zu erarbeiten. 

„Wir haben heute einfach unser Spiel nicht hinbekommen. Besonders in der Defense-Rotation hat einiges nicht gestimmt“, resümierte MEG-Guard Robert Kulawick. Vor allem an der Verteidigung müssen die Veilchen nun wohl noch ein wenig feilen, um gut gerüstet in die Playoffs gegen Ex-Meister Bamberg zu gehen. „Bamberg hat eine gute Rotation und ist auf der Pointguard-Position stark besetzt. Zudem müssen wir sehen, wie wir Brown verteidigen können“, sagte Kulawick.   

Patrick setzt auf Heimvorteil

Ex-Champion Bamberg leistete sich am letzten Spieltag  eine 64:73-Pleite bei den Köln 99ers. „Wir müssen sehen, was da los war. Unsere ganze Konzentration gilt nun natürlich dieser Mini-Saison gegen Bamberg“, blickt MEG-Headcoach John Patrick gespannt auf die am Freitag, 19.30 Uhr, in der Lokhalle beginnende „Best of five“-Serie. Das Team, das als erstes drei Siege hat, steht also im Halbfinale. 

Bange ist Patrick vor dem Meister von 2007 nicht: „Bamberg ist ein starker Gegner, aber wir haben ein gutes Team. Es kommt viel auf Mentalität und Selbstvertrauen an. Zudem haben wir Heimvorteil.“

Ein Video zum Spiel und Kurzinterviews mit Robert Kulawick und Kyle Bailey sehen Sie hier.

Von Mark Bambey

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