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Musik vermag, Sportart poetischer zu machen

Sport meets music Musik vermag, Sportart poetischer zu machen

Mit dem Beginn des Kartenvorverkaufs beginnt am morgigen Sonntag auch der Countdown für die Benefiz-Gala Sport meets music von Stadtsportbund (SSB) und Veranstalter Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG).

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Selten: Dirigent Christoph-Mathias Mueller findet bei Sport meets music Zeit, die Sportvorführung zu beobachten.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Künstlerischer Leiter der Veranstaltung am Sonntag, 2. Dezember, in der Stadthalle, bei der klassische Musik von Göttinger Sportlern bildhaft umgesetzt wird, ist Christoph-Mathias Mueller, Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters.

Es ist bereits die dritte Auflage der Gala, deren Erlös – im vergangenen Jahr waren es inklusive Sponsorengeldern und Ticketverkäufen 20 000 Euro – der Förderung des Jugendsports in Göttingen zugute kommt. Auf die Frage nach den ersten beiden Veranstaltungen denkt Mueller gründlich nach, bevor er antwortet – so wie es seine Art ist. Dann sagt der 45-jährige Schweizer: „Auch für Orchestermusiker ist so ein Konzert eine sportliche Betätigung. Allein die Geige so lange hochzuhalten! Deswegen finde ich, dass Musik und Sport gut zusammenpassen.“

Andererseits biete die Stadthalle einen klassischen Rahmen, was den Kontrast zur sportlichen Vorführung umso reizvoller mache. Wünsche würden durchaus an ihn herangetragen, diese müssten allerdings machbar sein. „Die Frage ist immer, welche Musikstücke sich in der Kürze der Zeit proben lassen.“ Hauptkriterium, „der rote Faden“, sei der Rhythmus. „Ich suche bei der Auswahl vor allem nach rhythmusbetonten Stücken“, unterstreicht Mueller.

Weitsprung und Langstrecke

Der Schweizer ist Musiker  mit Leib und Seele, aber auch seit frühester Kindheit Sportfan. „Ich habe Fußball gern geschaut, war aber nicht ganz so begabt“, sagt der 45-Jährige, der früher Fan des FC Zürich war. „Der kleine Bruder der Grasshoppers?“ „Pardon?“: gespielte Empörung. „Meine Familie kommt von der Arbeiterseite, und da war es selbstverständlich, Anhänger des FC Zürich zu sein“, sagt Mueller.

Weitsprung und die Langstrecke seien seine Steckenpferde gewesen, und auch heute noch empfinde er die Leichtathletik als geradezu „fantastisch“. Während der olympischen Spiele in London habe er „den ganzen Tag am Fernsehen gesessen“. Die eigene Fitness sei jedoch ausbaufähig. „Die Arbeitsbelastung ist so hoch, dass der Sport zu kurz kommt. Ich müsste eigentlich mehr für meine Rückenmuskulatur machen.“ Vor einiger Zeit habe er sich einen Crosstrainer gekauft, ihn aber im Verlauf eines Jahres nur viermal benutzt, berichtet er und lacht.

Als Sportfan schmerzt es Mueller ein wenig, als Dirigent während Sport meets music mit dem Rücken zu den Vorführungen zu stehen. „Ich habe den schlechtesten Platz im Haus“, klagt er. Aber natürlich sei die Gala eine Bereicherung „für beide Seiten“: Die Musik könne dazu beitragen, eine Sportart poetischer zu machen, für das GSO habe die Gala einen Werbe-Effekt. „Es ist eine Win-Win-Situation“, sagt Mueller.

Tickets für Sport meets music morgen auf der Gö-Mobil im Kaufpark und von Montag an in der GT-Geschäftsstelle, Jüdenstraße 13c, und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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