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NTV-Ehrenmitglied Till Reschke ist noch immer als Funktionär und Sportler aktiv

„Ein Sport, mit dem wir alt werden können“ NTV-Ehrenmitglied Till Reschke ist noch immer als Funktionär und Sportler aktiv

Dort, wo Tennis organisiert wurde und wird, ist Till Reschke seit 40 Jahren zu finden. Der Göttinger wurde während der Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Tennisverbandes (NTV) vom Präsidenten Gottfried Schumann (Einbeck) zum Ehrenmitglied ernannt.

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Göttingen. 1956 hat Reschke im Alter von 24 Jahren den Tennissport für sich entdeckt: „Ich habe mich mit meiner jetzigen Frau immer auf der Schillerwiese getroffen und die Tennisspieler dort beobachtet.

Da haben wir beschlossen, dass das ein Sport ist, mit dem wir gemeinsam alt werden können.“ Nach Dauermiete auf den Schillerwiese-Plätzen wurden die Reschkes 1968 Clubmitglieder beim Tennis- und Skiclub (TSC). Nach Punktspielen in der dritten Mannschaft wechselte Reschke zu den Senioren, bei denen er lange in den Regionalliga-Teams verschiedener Altersklassen spielte.

Heute schlägt der ehemalige 400-Meter-Läufer (5. der nationalen Hochschulmeisterschaften 1953) für das Team „Herren 75“ in der Oberliga auf. „Ich spiele bei Bedarf meistens Doppel, Einzel geht aber auch noch“, berichtet der trainingsfleißige 82-Jährige.

Neben dem aktiven Sport hat sich der promovierte Chemiker   (bis 1997 Akademischer Direktor am Institut für organische Chemie) auch lange ehrenamtlich im Verein, in der Region und im NTV engagiert. Als Vater von drei Söhnen hat er zum Einstieg den Klassiker gewählt:

Acht Jahre war er TSC-Jugendwart, später hat er zwölf Jahre lang als Verantwortlicher das Pfingstturnier organisiert. Mit dem Eintritt in den Ruhestand hat Reschke das Club-Sekretariat übernommen. „Das beschäftigt mich heute noch ordentlich. Aber inzwischen teile ich mir die Arbeit mit Gesa Schiele.“

Auch für den damaligen Tenniskreis hat Reschke als Jugendwart begonnen, später dann den Vorsitz übernommen. Mit Steffen Rauch (Osterode) und dem heutigen NTV-Präsidenten Schumann (Northeim-Einbeck) brachte er im April 2004 die Gründung der Tennisregion Süd auf den Weg und übernahm den Vorsitz. Heute ist er in die zweite Reihe gerückt, hat erst Reiner Beushausen (GTC) die Verantwortung übergeben.

Inzwischen hat Rauch dieses Amt übernommen, Reschke ist als sein Stellvertreter aber noch aktiv. „Den Begriff der Tennisregion haben wir in den drei südlichen Kreisen geprägt. Gottfried Schumann hat ihn dann in den Landesverband mitgenommen.“ Durch seine Arbeit im Jugendbereich auf Kreisebene war der Göttinger auch beim NTV Mitglied der Jugendkommission und des Verbandsbeirates.

Später hat er an der Wettspielordnung des NTV mitgearbeitet und saß als Vertreter aller NTV-Kreise in der Satzungskommission. Noch heute ist der Tennisspieler Ersatzmitglied im Spielausschuss, dessen Sprecher er 20 Jahre lang war, wenn es um Proteste und Einsprüche ging.

Was anfangs von Ingrid und Till Reschke als gemeinsames Hobby gedacht war, wurde  durch die Gremienarbeit oft zu Alleingängen. „Das ging alles nur, weil meine Frau zurückgesteckt hat. Ohne ihr Verständnis hätte ich die vielen Abend- und Wochentermine nicht machen können“, betont er am Ende seines Gesprächs.

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