Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Nach neun Jahren ist jetzt Schluss

Steffen Rosenplänter Nach neun Jahren ist jetzt Schluss

Nicht eine Minute in den vergangenen neun Jahren als Trainer möchte Steffen Rosenplänter missen. Jetzt ist es aber auch genug und der Coach der B-Junioren der JSG Höhbernsee hat sich am letzten Kreisklassen-Spieltag von seinen Jungs verabschiedet. Mit einer 2:3-Niederlage, einem vierten Platz und einem guten Gefühl.

Voriger Artikel
Das Turnfest des Göttinger Oberbürgermeisters
Nächster Artikel
Start bei der DM das schönste Geschenk

Steffen Rosenplänter wird von seinen Jungs auf Händen getragen.

Quelle: Schneemann

Eichsfeld. Für den gebürtigen Roringer, der früher selbst bei Göttingen 05 in der Jugend zusammen mit dem Sohn von Charly Sachse (gehört mit zur 05-Jahrhundert-Elf) gespielt hat, ging es nie darum, möglichst weit oben in der Tabelle zu landen, Meistertitel einzuheimsen. Er war in erster Linie daran interessiert, dass sich seine Mannschaft zwar spielerisch weiterentwickelt, aber vor allem war ihm auch der menschliche Aspekt extrem wichtig.

Der Vater von fünf Kindern (drei Jungen, zwei Mädchen) hat die JSG seit der Pampersliga betreut, ihren Werdegang intensiv begleitet. Er hat seinen „Job“ immer sehr gemocht. In der zurückliegenden Saison aber gemerkt, dass ihn die Spiele unheimlich mitnehmen. „Es war eine unglaublich intensive Saison. Und irgendwann habe ich dann gemerkt, dass es mir immer schwerer gefallen ist, wieder runterzukommen“, erzählt Rosenplänter, der inzwischen mit seiner Familie in Renshausen lebt.

Seine 18-jährige Tochter Leonie hat mit Fußball nichts am Hut. Dafür sein Sohn Yannick (16) um so mehr. Er hat in der Mannschaft seines Vaters von Beginn an gespielt, will auch jetzt weitermachen. „Wenn nicht, dann hat er noch Tischtennis als Kontrastprogramm“, ist Rosenplänter überzeugt davon, das sein Sohn seinen sportlichen Weg machen wird.

Noch nicht wirklich orientiert ist der 13-jährige Lennard und die neunjährige Finya von der ihr Vater behauptet, „die ist wie ein Duracell-Hase.“ Bliebe noch Nesthäkchen Mika, der demnächst in der Pampersliga versuchen wird, ob Fußball seine Sportart ist.

Was Steffen Rosenplänter in seiner nun gewonnenen Freizeit tun wird, weiß er auch schon ziemlich genau. Das Eigenheim in Renshausen ist in den vergangenen Jahren ein wenig kurz gekommen. Zu kurz, wie er findet. Von daher liegt sein Betätigungsfeld auf der Hand. Zunächst steht aber noch ein dreiwöchiger Urlaub an, in seiner zweiten Halbzeit auf Fehmarn.

Fehlen werden ihm die wöchentlichen Einheiten und Spiele mit seinen Jungs auch ein wenig, da ist er sich sicher. In erster Linie vertraut er aber drauf, dass die Mannschaft in seinem Sinne weitergeführt wird. „Ich habe das immer so weitergegeben wie ich das selber kennegelernt habe. Ich wurde nie angemeiert und habe das auch für mich als den besseren Weg empfunden“, sagte der große Fan von Bayer Leverkusen abschließend. Vorbeigucken wird er aber trotzdem sicherlich noch das eine oder andere Mal bei der JSG Höhbernsee

Voriger Artikel
Nächster Artikel
05.12.2016 - 18:11 Uhr

Darmstadt 98 hat nach nur 13 Spielen in der neuen Saison Trainer Norbert Meier gefeuert. Angesichts der Rahmenbedingungen ist seine Arbeit eher als Erfolg zu werten, meint Sportbuzzer-Autor Sebastian Harfst.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt