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Neila und Armin sind große Nachwuchshoffnungen des TSC Göttingen

Nur im Urlaub steht der Schläger in der Ecke Neila und Armin sind große Nachwuchshoffnungen des TSC Göttingen

„Tennis ist bei uns zu Hause ein großes Thema, aber Schule geht vor.“ Neila und Armin Trklja sind sich einig. Die Geschwister spielen für den Tennis- und Skiclub (TSC) Turniere und Punktspiele, sind in ihren Altersklassen schon weit vorn in den Ranglisten zu finden.

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Ehrgeizig: Neila Trklja strebt in der Niedersachsen-Rangliste den vierten Platz an.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der elfjährige Armin steht auf Position 24 der Deutschen Rangliste seiner Altersklasse, ist die Nummer eins in Niedersachsen. Inzwischen liegen bei Familie Trklja regelmäßig Einladungen zu gut besetzten Turnieren im Briefkasten. Zuletzt ist der Sechstklässler des Max-Planck-Gymnasiums, der Aufschlag und Rückhand als seine Stärken bezeichnet, im badischen Leimen gestartet. Besonders stolz ist er auf den zweiten Platz im U-12-Doppel, den er bei den nationalen Hallenmeisterschaften in Lippstadt erreicht hat. Mit Lukas Wagner (Schwanewede) hat er erst im Finale verloren. Dass es im Einzel noch nicht zum ganz großen Wurf für ihn gereicht hat, schreibt Armin, der mit fünf Jahren erstmals Regionalmeister auf dem Kleinfeld geworden ist, seinem Temperament zu: „Mein Problem war bislang immer, dass ich mich zu sehr geärgert und mich dadurch selbst aus dem Konzept gebracht habe“, gibt er unumwunden zu. „Das ist aber jetzt besser geworden.“ Wie beim seinem Vorbild Novak Djokovic.

 
Dem pflichtet seine Schwester mit einem Schmunzeln bei. Als Siebte der Landes-Rangliste hofft sie auf eine Verbesserung in dieser Saison. „Wenn ich auf Platz vier stehe, bekomme ich auch die Einladungen zu den größeren Turnieren“, sagt die in der Damen-Verbandsliga aufschlagende Neila, die ebenfalls das Max-Planck-Gymnasium (8. Klasse) besucht. Nicht nur in Sachen Schulwahl sind sich die beiden einig gewesen, auch die Wahl der weiteren Hobbies ist gleich. Allerdings haben sie das Wettkampfschwimmen inzwischen aufgegeben, steigen nur noch einmal wöchentlich mit einer Freizeitgruppe ins Becken. Fußball spielen beide auch – beim SC Hainberg. Bei vier Tennis-Trainingseinheiten pro Woche spielt das Kicken allerdings nur eine Nebenrolle. Armin trainiert dreimal wöchentlich, Neila viermal. Die meisten Einheiten finden bei Vater Tahir „Tascho“ Trklja, Vereinstrainer des TSC, statt, der natürlich flexibel auf die schulischen Anforderungen seiner Kinder reagieren kann. Und die spielen gern bei ihm: „Einen Besseren gibt es nicht“, sind sie sich über die Beurteilung des 63-Jährigen einig.

 
Dass Tennis bei den Trkljas eine Familienangelegenheit ist, beweist Mutter Sanela, die ihre Kinder zu Turnieren begleitet, allerdings  überhaupt nicht zum Schläger greift. Ein Familien-Doppel ist daher nicht möglich. Das dementieren die beiden Kinder vehement: „Annelie Wilbrandt ist unsere Patentante, mit ihr und ihrem Mann Peter können wir spielen“, bringen die beiden die Regionalligaspielerin der Damen-60-Mannschaft ins Gespräch. Es gibt nur wenige Wochen im Jahr, in denen der Tennisschläger einmal länger unbenutzt in der Ecke steht. Wenn die Familie in den Urlaub nach Bosnien und Kroatien fährt, um die Verwandtschaft zu besuchen. „Da schwimme ich lieber im Meer“, sagt Armin.

Von Kathrin Lienig

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