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Nervenkitzel unerwünscht: TV Jahn Duderstadt empfängt Schlusslicht Himmelsthür

Handball-Oberliga Nervenkitzel unerwünscht: TV Jahn Duderstadt empfängt Schlusslicht Himmelsthür

Ab und an ist ein bisschen Nervenkitzel ja ganz schön. Im Hinspiel gegen Grün-Weiß Himmelsthür hätte Christian Caillat, Trainer des Eichsfelder Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt, jedoch gut darauf verzichten können. Fünf Minuten vor Schluss lagen seine Mannen beim Schlusslicht mit 24:25 zurück.

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Musste zuletzt einiges einstecken: Duderstadts Rückraumspieler Mark Tetzlaff (am Ball), hier gegen die HG Rosdorf-Grone.

Quelle: Walliser

„Wir hatten es unserem Torwart Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp zu verdanken, dass wir am Ende noch mit 28:26 gewonnen haben“, erinnert sich Caillat. Auf einen entspannteren Abend hofft Caillat am Sonnabend – dann trifft sein Team um 18 Uhr in der Halle „Auf der Klappe“ erneut auf die Grün-Weißen aus Himmelsthür.

„Es wäre schön, wenn die Mannschaft meine Nerven diesmal ein bisschen mehr schonen würde“, sagt Caillat, der jedoch „nicht seine Hand dafür ins Feuer legen würde, dass wir klar gewinnen“.  Das liegt nicht etwa daran, dass der Franzose an der Stärke seiner eigenen Truppe zweifelt, sondern vielmehr an der Diskrepanz, die der Duderstädter Trainer beim kommenden Kontrahenten zwischen Tabellenstand und genereller Leistungsfähigkeit ausgemacht hat. „Schlecht sind die mit Sicherheit nicht, da müssen wir richtig aufpassen“, warnt er. Demzufolge empfiehlt Caillat seinen Akteuren, „sehr konzentriert und motiviert“ in das Duell zu gehen und sich bereits vorher gedanklich adäquat vorzubereiten, „dann sollte es klappen“.

Beim jüngsten 31:28-Heimsieg gegen Soltau trat der TV Jahn zwar von der Einstellung her tadellos auf. „Allerdings sind wir in den letzten Wochen Profis darin geworden, uns das Leben selbst schwer zu machen“, seufzt der Franzose. In der Abwehr hätte seine Crew nicht aggressiv genug agiert, zudem „keine einfachen Tore“ erzielt: „Ich muss gestehen, dass mir das Gedanken macht, denn in diesem Bereich arbeiten wir.“ Ob der erfahrene Mark Tetzlaff gegen Himmelsthür auflaufen kann, ist noch ungewiss. Der Rückraumspieler hatte sich am vergangenen Sonnabend noch in der ersten Halbzeit bei einem Sturz einen Finger der linken Hand ausgekugelt und konnte anschließend nicht mehr eingesetzt werden. Caillat ist jedoch optimistisch, dass Tetzlaff sich für Sonnabend einsatzbereit melden wird.

Einen bärenstarken Tag hatte Magnus Gebhardt gegen Soltau erwischt. Möglich, dass der erst 19-jährige Torwart auch gegen Himmelsthür Spielanteile erhält. „Magnus hat das zuletzt sehr gut gemacht“, lobt Caillat den Youngster und hofft darauf, dass der Wirtschaftsingenieur-Student auch gegen den Tabellenletzten mit ähnlichen Reflexen aufwarten kann. Das würde zur Nervenschonung des TV Jahn-Trainers sicherlich beitragen. – Außerdem spielen: HF Helmstedt-Büddenstedt – Eintracht Hildesheim II (Sa, 16.30 Uhr), MTV Großenheidorn – MTV Vorsfelde (Sa, 19 Uhr), TG Münden – MTV Soltau (Sa, 19.15 Uhr), HSG Nienburg – TV Eiche Dingelbe (Sa, 19.30 Uhr).

Von Christian Roeben

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