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Neue Spielerinnen, neue Technik

BG 74 Veilchen Ladies Neue Spielerinnen, neue Technik

Es geht wieder los - und dieses Mal in der Damenbaskeball-Bundesliga (DBBL). Die BG 74 Veilchen Ladies trainieren seit dem vergangenen Montag gemeinsam, um in gut sechs Wochen mit einem Heimspiel in die 1. Liga zu starten.

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Trainer Giannis Koukos (l.), Fitnesscoach Stefanos Mamalis (r.) und die Veilchen Ladies, die in der kommenden Saison die Damenbasketball-Bundesliga aufmischen wollen.

Quelle: Heller

Göttingen. Gegner am Sonntag, 24. September, um 16 Uhr in der FKG-Halle wird AXSE BasCats USC Heidelberg sein. Am Mittwochabend hat sich das Team des Aufsteigers bei einem Fototermin präsentiert.

Da stehen sie in den lila Aufstiegsshirts auf dem Parkett der FKG-Halle: viele bekannte Spielerinnen, die im April ausgelassen in Wolfenbüttel den Erstliga-Aufstieg gefeiert haben und neue Gesichter, die das Management der Veilchen Ladies in den vergangenen Wochen und Monaten unter Vertrag genommen hat. Einige müssen bei Andreas Fink noch Unterschriften leisten, andere packen die neuen Bälle aus, die die DBBL jedem Verein zur Verfügung stellt. Der Blick von Geschäftsführer Roland Emme-Weiß geht an die Wand und zur Hallendecke: Da wurde eine neue Anzeigentafel angebracht, hängt eine neue Lautsprecheranlage.

Für Smith und Janning ist Göttingen erste Auslandsstation

Während die Griechin Viki Karambatsa perfekt Deutsch spricht und schon in Deutschland gespielt hat, ist Göttingen für Casey Smith und Marissa Janning die erste Auslandsstation. „Mein erster Job“, strahlt Smith, der die kleine Stadt gefällt, in die sie der Basketball verschlagen hat. „Wir werden ein gutes Jahr haben, das ist hier alles familiär. Ich bin ziemlich aufgeregt.“ Janning findet ihren Arbeitsort „cool“, genauso wie das Team. Es sei ihr leicht gemacht worden, die Spielerinnen kennenzulernen.

Teambetreuerin Katja Puritz sagt mit einem Augenzwinkern: „Die neuen Spielerinnen sind mir fast schon zu selbstständig.“ In Verdine Warner hat Puritz allerdings eine eifrige Unterstützerin gefunden. Die Centerin habe den neuen Spielerinnen viel gezeigt. „Sie hat sich gut gemerkt, was ich im vergangenen Jahr mit ihr in den ersten Wochen unternommen habe.“

Für Geschäftsführer Richard Crowder war es „ein stressiger Sommer“. Auch jetzt müssen noch viele Kleinigkeiten erledigt werden. „Ich freue mich, wenn‘s endlich losgeht. Mein Gefühl sagt mir, dass wir eine gute Mannschaft haben.“ Die neuen Spielerinnen seien Wunschspielerinnen des Trainers Giannis Koukos gewesen. „Da ist viel über einen befreundeten Agenten von ihm gelaufen. Die Spielerinnen sollen uns ja sportlich helfen, müssen aber auch in unser Gehaltsgefüge passen.“

Koukos wird in den kommenden Wochen alles daran setzen, „aus guten Spielerinnen ein Team zu machen“. Dafür müsse jede einzelne Spielerin noch mehr tun als in der Meistersaison der 2. Bundesliga. „Wir haben den ersten Fuß in der Liga, auf die hundert Prozent, die wir in der vergangenen Spielzeit gegeben haben, müssen wir noch einiges drauflegen“, verlangt Koukos viel Engagement.

„Richtig aufgeregt“ ist der BG-Vorsitzende Michael Arciuch. Die Mannschaft sei mal wieder eine kleine Wundertüte, dass es in Göttingen nun zwei Erstliga-Mannschaften gibt, findet er klasse. „Außerdem gefällt es mir, dass wir in der FKG-Halle, unserer alten BG-Halle spielen werden.“ Für die Heimspiele erhofft er sich mehr Zuschauer als in der Vergangenheit, am besten schon zum Champions-Cup am 16./17. September in Göttingen, wenn die beiden Aufsteiger Göttingen und Heidelberg, der deutsche Meister Wasserburg und Vizemeister Keltern ein Turnier spielen. „Gut, dass es bei uns stattfindet. Unser Publikum ist noch nicht so übersättigt und wir lernen mit Heidelberg auch gleich unseren ersten Pflichtspielgegner kennen.“

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