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Neuer Manager weist Brandes’ Kritik zurück

Debatte Neuer Manager weist Brandes’ Kritik zurück

Ekkehard Loest bedauert den bevorstehenden Abgang von Trainer Thomas Brandes, lässt dessen Kritik an der Teamleitung aber nicht gelten (Tageblatt berichtete).

Es habe, anders als von Brandes dargestellt, sehr wohl ein Gespräch mit dem Coach gegeben, erklärte der neue Manager des Handball-Drittligisten TV Jahn Duderstadt. Loest: „Dabei habe ich ihm gesagt, dass wir gerne mit ihm in der 3. Liga weitermachen würden, sofern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für diese Spielklasse geschaffen werden können.“ Er könne verstehen, dass Brandes nicht abwarten wolle und seinen Abschied zum Saisonende verkündet habe, doch stimme es nicht, dass seitens des Vereins keine Signale bezüglich einer weiteren Zusammenarbeit gegeben hätte: „Wir waren mit seiner Arbeit sehr zufrieden“, bekräftigte Loest.

Im Fall eines Rückzuges in die Oberliga, erläuterte der Manager, wäre die Besetzung der Trainerstelle mit Brandes nicht finanzierbar. Eine Stufe tiefer mache es Sinn, die Sieben von einem Trainer aus der Region oder von einem Spielertrainer betreuen zu lassen. Für diese Option gebe es jedoch noch keine Personalentscheidung, betonte er.

Über die bisherige Personalplanung habe er Brandes in der erwähnten Unterredung informiert, stellte der Manager klar. Dabei habe er dem Coach mitgeteilt, welche Mitglieder des aktuellen Kaders das Gerüst bilden sollten, falls es in der Oberliga weitergehe (Wedemeyer, Krüger, Tetzlaff, Heim, Nass, Krist, Swoboda, Kesilis). Mit diesen Akteuren habe er zuerst gesprochen, danach aber auch mit weiteren Spielern wie Frederik Brandes, Christian Brand und David Gelley. Solange nicht klar sei, in welcher Liga der TV Jahn nächste Saison spiele, könne er diesen Handballern keine Zusagen machen. Es könne auch in diesen Fällen keine Entscheidung geben, bevor die wirtschaftliche Basis geklärt sei. Dies habe ebenso für Dennis Knudsen gegolten, der Klarheit zu einem früheren Zeitpunkt eingefordert habe und sich, da man ihm keine Planungssicherheit geben konnte, zum Wechsel zur TG Münden entschlossen habe.

Die Gespräche mit den Sponsoren, berichtete Loest, liefen zurzeit und sollten bis Ende April Aufschluss bringen, für welche Liga man melden könne. Die Mannschaft habe sich mit dem sportlichen Klassenerhalt grundsätzlich eine Chance in der 3. Liga verdient, unterstrich er: „Wir bemühen uns, einen Etat mit so viel Geld wie möglich auf die Beine zu stellen.“

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