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Nicht gezögert: Martin Post

Sportler der Woche Nicht gezögert: Martin Post

Für Martin Post war es selbstverständlich, als die Verantwortlichen des TV Jahn Duderstadt bei ihm anfragten, ob er der Handball-Oberliga-Mannschaft im Spiel gegen Spitzenreiter HSG Nienburg aus der Patsche helfen könnte. Wobei, so selbstverständlich war es zumindest von Außen betrachtet nicht, denn der fast 49-jährige Ex-Zweitliga-Keeper ist seit einigen Monaten völlig aus dem Spiel- und Trainingsbetrieb raus.

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Martin Post

Quelle: EF

Duderstadt. Doch als Christian Schmidt krankheitsbedingt passen musste und Magnus Gebhardt aus persönlichen Gründen ebenfalls nicht zur Verfügung stand, da zögerte „der Lange“ nicht lange und sagte zu. „Ich habe mich gewundert, aber die Aufwärmphase habe ich ganz gut überstanden“, berichtete Post, der einmal die Woche zum „Seniorensport“, wie er scherzhaft sagt, geht, um mit seinen Freunden ein bisschen Fußball zu spielen. Seniorensport, das Wort klingt aus seinem Mund komisch, denn zwischen den Pfosten und auch als Motivator auf der Bank ist er ganz der Alte, erinnert allein durch seine Anwesenheit an die Glanzzeiten des TV Jahn.

Martin Post, der als Fahrlehrer arbeitet, hat seinerzeit mit Anders Eliasson, Binjo Tluczynski und auch Jakab Sibalin zusammengespielt. „Damals hat einfach alles gepasst, so kann es nicht immer sein“, ist der Duderstädter auch heute noch regelmäßiger Besucher der Heimspiele des TV Jahn. Und ist mit dem bisher Erreichten des Teams durchaus einverstanden. „Die Mannschaft ist intakt, die engagieren sich. Wenn sie am Ende im Mittelfeld landen, dann ist das völlig ok“, findet der Jahner, der sich vom Team gut aufgehoben und akzeptiert fühlte.

Ungefähr 15 Jahre ist es her, seit er seinen Rücktritt aus der ersten Mannschaft bekannt gab. Hin und wieder kribbelt es ihm noch in den Fingern, doch dieses Kribbeln versucht er jetzt auf andere Art und Weise loszuwerden. „Ich mähe jedes Wochenende Rasen“, macht er damit seiner Frau Elisabeth eine große Freude. Außerdem gibt es ja auch noch die Töchter Franziska und Emma, die er am Wochenende in die Hallen begleiten kann, um sie beim Handball anzufeuern. vw

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