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„Nicht mal eine Flasche Sekt hatten wir dabei“

Tennis „Nicht mal eine Flasche Sekt hatten wir dabei“

„Klasse halten wäre schön.“ Mit diesem Ziel sind die Damen 30 des Göttinger TC (GTC) Anfang Mai in die Tennis-Oberligasaison gestartet. Nach vier Punktspielen und dem Sieg in der entscheidenden Partie um den Aufstieg in die Nordliga hatten die acht Spielerinnen einiges zu feiern.

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Oberliga-Meisterinnen der Damen 30 und Nordliga-Aufsteiger: Susanne Mackensen, Maike Wiehl, Anke Daub, Konni Behrends (stehend v.l.). Vordere Reihe: Steffi Fischer, Beate Schindler, Christiane Gatz und Susanne Kracke (v.l.).

Quelle: EF

Göttingen. „Nicht mal eine Flasche Sekt hatten wir dabei“, berichtet Susanne Kracke von der Reise zum Aufstiegsspiel beim TC Langenbektal in Hamburg, das 6:3 gewonnen wurde. Dafür geht aber immer wieder ein „leckererer Kuchen“ mit auf die Reise zum Auswärtsspiel. „Kein bestimmter, jeder backt mal“, erzählt Kracke.

Seit drei Jahren spielt die Mannschaft in dieser Zusammensetzung. Acht Spielerinnen gehören zum Team, sieben von ihnen könnten auch schon bei den Damen 40 antreten. Lediglich Steffi Fischer (Jahrgang 1981) ist noch eine „echte“ Damen-30-Spielerin. Dass die Mannschaft in diesem Jahr so erfolgreich zusammen gespielt hat, schiebt Maike Wiehl den eingespielten Doppeln zu. „Die haben wir früher gern mal verloren. Inzwischen sind wir flexibler, haben eine gute Aufstellung gefunden.“

Das schreckte das erfahrene Team nicht

Als Niedersachsen-Meister hatte sich die GTC-Mannschaft für das Entscheidungsspiel in Hamburg qualifiziert. Dort wurde sie von sehr motivierten Gegnerinnen empfangen, die sich einer „starken Publikumspräsenz“ sicher sein konnten. Das schreckte das erfahrene Team um GTC-Spitzenspielerin Beate Schindler jedoch nicht. „Einfach spielen und nicht so viel nachdenken“, beschreibt sie ihre Herangehensweise. Dass die Doppel „sich gegenseitig Sumpf ziehen können“, findet sie beruhigend.  Als Nummer eins sei sie oft an „frische 30-Jährige“ geraten, die aber nicht immer eine unbezwingbare Hürde gewesen seien. Insgesamt sei der Anteil an 40-Jährigen inzwischen immer größer.

Einen guten Fitness-Zustand attestieren Wiehl, Kracke und Schindler der Mannschaft. Alle betreiben nebenbei noch andere Sportarten. Am Dienstag wird immer gemeinsam trainiert, im Winter auch mal mit einem Trainer. Viele der Spielerinnen, die in und um Göttingen wohnen, spielen außerdem auch noch in ihren Heimatvereinen Tennis. Ausschlaggebend für den Erfolg in dieser Saison sei die Match-Praxis gewesen und das Coaching untereinander.

Was in der Sommersaison 2013 dann in der höheren Klasse auf die Mannschaft zukommt, weiß sie noch nicht.  „So richtig nah ist nichts. Wir haben es nicht so gut wie die Bremer, die es manchmal nur sieben Kilometer bis zum nächsten Auswärtsspiel haben“, sagt Wiehl. „Ein Jahr werden wir in jedem Fall noch Damen 30 spielen. Steffi Fischer promoviert gerade. Mal sehen, wo sie dann bleibt“, sagt Schindler. Sie und ihre Teamkolleginnen würden sich über Zulauf an der Bismarckstraße freuen. Ein wenig Zeit sollten potenzielle Mannschaftsspielerinnen allerdings mitbringen. „Unter zwölf Stunden sind wir am Wochenende nie unterwegs“, berichtet Wiehl von den Auswärtsfahrten.

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