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Nicht nur gucken, auch spielen

Bilshäuser Spieler helfen bei Spielfeldpflege mit Nicht nur gucken, auch spielen

Lange Zeit, um nach dem hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen die SG Werratal zu verschnaufen, hatten die Bezirksliga-Fußballer des SV Bilshausen nicht. Nach intensiven 90 Minuten stand Platzpflege für Spielertrainer Sebastian Gehrke und seine Jungs auf dem Programm.

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Platzwart Heinz Kreitz bringt den ramponierten Rasen in Bilshausen wieder in Schuss.

Quelle: AIB

Eichsfeld. Und so verteilten sich die Kicker der Blau-Weißen und stopften schonmal die gröbsten Löcher. „Darauf hat uns unser Betreuer Eberhard Engelhardt in der Halbzeit hingewiesen“, verriert Gehrke anschließend schmunzelnd. Dass die Bilshäuser sich über die Saisonzähler 17 bis 19 freuen konnten, war auch ein Verdienst von Platzwart Heinz Kreitz. Der hatte am Sonntagvormittag sein Okay gegeben. „Ich entscheide das seit 40 Jahren“, unterstreicht Kreitz energisch. Auf dem vorderen Platz hätte nicht gespielt werden können. „Der war durch das Training zu kaputt“, berichtete der rüstige Rentner. Auf dem hinteren Spielfeld, das etwas aufgeweicht, aber zu bespielen war, fuhren die Eichsfelder schließlich Sieg Nummer fünf ein. „Der Platz hat zwar ein bisschen gelitten“, sagt Kreitz, aber das wäre nicht so schlimm: „Ich sage immer, man braucht den Platz ja nicht zum Angucken.“

Auch beim TSV Seulingen konnte gespielt und gejubelt werden. Das 4:1 gegen den FC Lindenberg-Adelebsen wurde auf einem Feld herauskombiniert, das „zwar weich, aber gut bespielbar“ war. Das sei in erster Linie dem Vorsitzenden Friedhelm Freitag zu verdanken, der die Platzpflege übernimmt. „Der macht das toll. Der Platz sieht alle zwei Wochen wie neu aus“, lobt Beyazit, der speziell im Herbst und Winter spätestens jeweils am Ende jeder Heimspielwoche in engem Kontakt mit Freitag steht. „Wenn es geht, lässt er uns auch spielen“, verrät Beyazit.

Nichts zu machen war hingegen beim SV Germania Breitenberg. Die Partie gegen den 1. FC Freiheit konnte nicht angepfiffen werden. „Die Platzverhältnisse waren komisch. Oben lag eine schmierige Schicht“, berichtet Germania-Trainer Oliver Gräbel. Zwar hätte Gräbel sein Team gerne auf Punktejagd geschickt, denn „jeder Ausfall tut weh“, aber das letzte Wort haben Vorstand und Platzwart: „Die entscheiden und teilen mir das Ergebnis mit.“

In Renshausen entscheidet der Vorstand in Absprache mit der Gemeinde. Leander Beljan kümmert sich um den Platz, der jedoch sehr anfällig ist. „Es gab mal Bestrebungen, dass wir im Herbst mehr Auswärtsspiele austragen, aber das ist diese Saison wieder anders“, sagt Trainer Wendelin Biermann. Ein schlechter, unebener Platz sei eine zu große Gefahr für die Spielerinnen, eine Absage dann sinnvoll: „Wir wollen ja nicht, dass drei Krankenwagen kommen müssen.“

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