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Strüber will in die Bundesliga

Fußball-Nachwuchstorwart Strüber will in die Bundesliga

Am Ende hatte Jannik Strüber allen Grund, stolz auf sich zu sein. Der Torwart des JFV Northeim, der aus Wulften stammt, erreichte mit seinem Team das Viertelfinale des 26. Sparkasse & VGH-Cups in der Göttinger Lokhalle und wurde nach dem Turnier als bester regionaler Spieler ausgezeichnet.

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Großes Torwart-Talent: Jannik Strüber vom JFV Northeim.

Quelle: SPF

Wulften. Dabei überzeugte der Schlussmann, der sechs Monate lang für die B-Junioren von Hannover 96 auflief, gleich doppelt. In seinem Kernbereich, dem Torwartspiel, glänzte der 17-Jährige mit blitzschnellen Reflexen und gekonnten Paraden, beeindruckte aber auch als treffsicherer Distanzschütze – sieben Tore gelangen Strüber auf diese Art insgesamt auf dem Kunstrasen-Rechteck.

„Die letzten Tage waren wirklich schön“, sagt der talentierte Torwart, der große Ambitionen hegt. „Mein Ziel ist es, so hoch wie möglich zu spielen, am liebsten bei einem Bundesligaverein. Seitdem ich mit sechs Jahren angefangen habe, Fußball zu spielen, ist es mein Ziel, Profi zu werden.“

Die Scouts und Trainer der Bundesliga-Nachwuchsteams haben Strüber jedenfalls auf dem Zettel. In der B-Jugend klopften neben Hannover noch Bremen und Hoffenheim bei ihm an, und vor der laufenden Spielzeit meldete sich 96-A-Junioren-Coach Daniel Stendel beim Keeper. „Ich habe mich aber entschieden, für Northeim zu spielen, weil ich weiß, dass ich hier auch gutes Training bekomme“, erklärt der Berufsschüler, der – sollte es mit einer Profikarriere doch nichts werden – später gerne „irgendwo im Sportbereich“ tätig sein will. Wie es nach der Saison für Strüber weitergeht, ist offen. „Ich hoffe, dass sich irgendjemand meldet, denn ich würde gerne noch höher spielen.“

In der Lokhalle lief der HSV-Fan bereits zum zweiten Mal auf. 2013 überzeugte er als 15-Jähriger im Dress des JFV Rhume-Oder. „Diesmal war ich nicht so nervös wie damals“, beteuert der Geehrte, der ob seiner Auszeichnung zum besten regionalen Spieler zahlreiche Glückwünsche erhielt: „Vor dem Turnier hatte ich aber insgeheim gehofft, zum besten Torwart gewählt zu werden.“

Neben dem Mainzer Schlussmann Lorenz Karius („Seine Art gefällt mir“) hat es Strüber vor allem die Spielweise von Welttorhüter Manuel Neuer angetan. „Ich gucke genau, was er wie macht, und versuche dann, alles so zu machen wie er. Neuer hat Erfolg, und den will ich auch haben.“ Am liebsten irgendwann in der Bundesliga bei einem Profiklub. cro

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