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Nur der ESV Rot-Weiß punktet

Frauenfußball-Oberliga Nur der ESV Rot-Weiß punktet

Ein ernüchterndes Wochenende liegt hinter den Göttinger Frauenfußball-Oberligisten. Lediglich der ESV Rot-Weiß fuhr am zweiten Spieltag seinen ersten Zähler ein, während Sparta einen Dämpfer kassierte, und der Fehlstart der SVG nach der zweiten Niederlage perfekt ist.

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Sinnbildlich: Kristin Mueller scheitert an Ahltens Torfrau Kim-Lara Walter.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. SVG - TSG Ahlten 2:4 (2:1). 85 Minuten bestimmte der Aufsteiger das Spiel, nutzte seine Großchancen im zweiten Durchgang allerdings nicht aus und fing sich zwei späte Kontertore ein. „Es war zu erwarten, dass wir zu Saisonbeginn Lehrgeld zahlen und uns erst daran gewöhnen müssen, regelmäßig gegen starke Gegner anzutreten“, sagte SVG-Trainerin Sandra Hallmann, deren Elf ans Tabellenende abrutschte. Ernsthafte Kopfschmerzen bereitet das der erfahrenen Übungsleiterin nicht:

„Die Mädels sind klar im Kopf. Im ersten Spiel haben wir nur verteidigt, im zweiten das Heft selbst in die Hand genommen. Ein Punkt wäre verdient gewesen, aber damit klappt es in den nächsten Wochen.“ - Tore: 0:1 Jansen (16.), 1:1 Wedemeyer (29.), 2:1 Bremer (45.+3), 2:2 Krüger (56.), 2:3 Gregarek (88.), 2:4 Oertelt (90.).

ESV Rot-Weiß - SV Hastenbeck 1:1 (0:0). Mit dem ersten Punkt der Saison gibt der ESV zwar die rote Laterne an die SVG weiter, zufrieden war im Lager der Rot-Weißen dennoch niemand. „Das Unentschieden ist etwas zu wenig. Hastenbeck war nach dem 1:1 mausetot. Wir agieren von da an drückend überlegen und erarbeiten uns Ecke für Ecke“, berichtete Coach Kevin Martin.

Das Eckenfestival gipfelte in einem Volleyschuss, den Marie Diekgerdes an die Latte nagelte (86.). Zuvor hatte Martin bereits den Ausgleichstreffer der Gäste aus Hameln bemängelt: „Der war sehr ärgerlich, weil wir einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte hatten, den aber schlecht spielen, woraus der Konter zum Gegentor entsteht.“ Vor dem Seitenwechsel besaßen beide Teams passable Chancen. - Tore: 1:0 Diekgerdes (70.), 1:1 Stolle (73.).

TSV Barmke - Sparta 3:2 (2:0). Bei brütender Hitze legte der Aufsteiger früh vor und ließ Sparta anschließend anrennen. Trotz der bei diesen Temperaturen besonders kräftezehrenden Bemühungen waren die Gäste Mitte der zweiten Hälfte am Drücker. „Und dann hat uns die Trinkpause aus dem Rhythmus gebracht“, bemerkte Trainer Norbert Meyer, der einer extrem jungen Elf mit einem Durchschnittsalter der Feldspielerinnen von 19,3 Jahren vertraute.

Ausgerechnet eine Ex-Spartanerin versetzte den Gästen den Todesstoß: Zehn Minuten vor Spielende setzte die blitzschnelle Ramona Reichpietsch zum Tempodribbling an. Meyer war sofort klar: „Wir wussten alle, was kommt, aber konnten es nicht verhindern.“ Nämlich, dass Reichpietsch die komplette Defensive überrannte und zum 3:1 auflegte. - Tore: 1:0, 2:0 Kaufmann (13., 21.), 2:1 Klose (49.), 3:1 Ramazanoglu (80.), 3:2 Klose (83.).

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27.09.2016 - 22:15 Uhr

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