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Obernfeld I holt bei Deutschen Radball-Meisterschaften Silbermedaille

0:2-Endspielniederlage Obernfeld I holt bei Deutschen Radball-Meisterschaften Silbermedaille

Manuel und André Kopp vom RV Stahlross Obernfeld haben sich bei den Deutschen Radball-Meisterschaften im württembergischen Denkendorf die Silbermedaille gesichert. Das Duo aus dem Eichsfeld spielte sich nach starker Vorstellung bis ins Endspiel vor, unterlag aber dort – genau wie im Vorjahr – dem Titelverteidiger SV Eberstadt.

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Finale vor vollen Rängen: André (r.) und Manuel Kopp (Mitte) im Finale gegen Marco Rossmann vom SV Eberstadt.

Quelle: EF

Denkendorf. Hinterher, gab Teamsprecher Manuel Kopp zu, wussten die Obernfelder nicht, ob sie sich freuen oder trauern sollen. „Natürlich ist es toll, Zweiter zu werden, aber wir sind auch ein wenig enttäuscht, denn es hat nur so wenig gefehlt. Fast wären wir Deutscher Meister geworden und wären dann auch zur WM gefahren. Da muss man erst mal tief durchatmen. Aber wir kommen stärker wieder zurück.“

Die drittplatzierten Gärtringer, die dadurch die WM-Wertung gewannen, vertreten Deutschland nun bei den Welttitelkämpfen im November im tschechischen Brünn, die Kopps reisen als Ersatzteam mit.

Obernfeld legte in Denkendorf einen furiosen Start hin, führte in der Auftaktpartie gegen den RMC Stein zur Pause mit 4:1, musste sich letztlich aber mit einem 4:4 begnügen. „Wir haben versucht, das positiv zu sehen“, erklärte Manuel Kopp.

In der zweiten Partie gegen Ehrenberg erlebten die gut 1500 Zuschauer – unter ihnen auch zahlreiche Obernfelder Anhänger, die extra mit einem Fanbus nach Süddeutschland gereist waren – eine turbulente Partie. Beim Stand von 4:2 für die Eichsfelder erhielt der Ehrenberger Mike Schröter die gelb-rote Karte – das hat beim Radball zur Folge, dass die Partie automatisch mit 5:0 für den Gegner gewertet wird. 

„Leider war es im Endspiel dann genau anders herum“

Das beste Gruppenspiel lieferte der Vizemeister gegen den späteren Finalgegner Ehrenberg ab, siegte nach 3:0-Führung noch mit 3:2. „Da hat von der Absprache her bei uns alles gepasst“, berichtete Manuel Kopp. „Leider war es im Endspiel dann genau anders herum.“

Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Gärtringen wussten die Kopps, dass sie sich selbst eine Niederlage mit drei Toren Differenz hätten leisten können und dennoch das Finale erreicht hätten. Dementsprechend vorsichtig gingen sie gegen Matthias König und Uwe Berner vor. Das 1:3 störte die Stahlrösser und ihre Fans nach der Partie kein bisschen – der Endspiel-Einzug war geschafft.

Das Finale fand vor einer äußerst stimmgewaltigen Kulisse statt. „Das war ein echter Hexenkessel. So eine Atmosphäre habe ich bei einer Deutschen Meisterschaft noch nie erlebt, da hat man eine Gänsehaut bekommen“, erinnerte sich Manuel Kopp. Zum Feiern war nach dem Endspiel aber nur den Ehrenbergern zu Mute.

Die führten zur Pause mit 1:0, besiegelten schließlich durch einen schön herausgespielten Treffer ihren 2:0-Erfolg. „Das ist natürlich super bitter, zwei Finals in Folge zu verlieren. Man muss aber zugeben, dass Ehrenberg verdient gewonnen hat“, gab Manuel Kopp zu. Stolz waren er und Cousin André trotzdem.

Von Christian Roeben

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Ziel ist ein Platz auf dem Treppchen
Peilen bei den Deutschen Meisterschaften eine Medaille an: Manuel (r.) und André Kopp (Mitte) vom RV Stahlross Obernfeld I.

Manuel Kopp von Radball-Erstligist RV Stahlross Obernfeld blickt dem nahenden Wochenende bereits voller Vorfreude entgegen. Am Sonnabend kämpft der Eichsfelder an der Seite seines Cousins André bei den Deutschen Radball-Meisterschaften in Denkendorf (Württemberg) um den Titel. „Diese Meisterschaften sind für uns immer ein Saisonhöhepunkt“, unterstreicht Manuel Kopp.

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