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Training in der Kirche

Raphael Kopp als Entwicklungshelfer in Kanada unterwegs Training in der Kirche

Sinnvoll genutzt hat der Obernfelder Radballer Raphael Kopp die fünfwöchige Punktspielpause und ist als Entwicklungshelfer in Sachen Radball für 13 Tage nach Kanada geflogen.

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Eindrucksvoll: Raphael Kopp vor den Quebec Wasserfällen.

Quelle: r

Obernfeld. Der Bund Deutscher Radfahrer unterhält zusammen mit einem Förderverein seit vier Jahren eine Kooperation mit Kanada. Als von der BDR-Zentrale in Frankfurt/Main die Anfrage kam, auf einer Trainingsreise die kanadischen Radsportler im Kunstradfahren und Radball auf die Weltmeisterschaft Anfang Dezember in Stuttgart vorzubereiten, war der für den RV Stahlross Obernfeld II spielende Bundesliga-Radballer sofort begesiter. Als Mitstreiter gewann er Bernd Mlady vom RMC Stein, da sein eigener Partner Julian Kopp nicht abkömmlich war. Seit 2011 nimmt Team Canada an den Radball-Weltmeisterschaften teil. Trotzdem gehört diese Sportart immer noch zu den exotischen Sportarten. Sehr eifrig waren die Montrealer bei den Trainingseinheiten dabei, die immer in den späteren Abendstunden stattfanden, da die Teilnehmer tagsüber ihrer Arbeit nachgehen mussten.

„Unsere kanadischen Gastgeber waren sehr gewillt, unsere Trainingsmethoden zu erlernen, die schweren Übungen zu wiederholen und unsere europäischen Spielzüge nachzustellen. Trotz des vielen Schweißes wurde dabei auch viel gelacht“, erklärte Rapahel Kopp den lockeren Umgang. So ließen es sich die kanadischen Spieler nicht nehmen, nach fast jedem Trainingsabend mit ihren Gästen die Stammkneipe „Das Büro“ aufzusuchen und das Training noch einmal theoretisch bei einem Bierchen auszudiskutieren.

In Kanada ist es für Hallensportvereine sehr schwer, geeignete Trainingsgmöglichkeiten in Sporthallen zu finden. „Die meisten Sporthallen gehören den Universitäten. Deshalb haben wir die komplette Zeit in einer Kirche trainiert. Dafür wurde der Keller von den Kanadiern hergerichtet und das Spielfeld aufgebaut. Am fünften Trainingstag mussten wir eine einstündige Pause einlegen, da über uns in der Kirche eine Taufe stattfand“, berichtete und lächelte verschmitzt.bko

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