Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Obernfelder werden bei EM Sechste

Radball Europameisterschaft Obernfelder werden bei EM Sechste

Mit dem sechsten Platz haben sich die Obernfelder Radballer André und Manuel Kopp als Deutschland I bei der Radball-Europameisterschaft im badischen Wallbach, zufrieden geben müssen. In der an beiden Wettkampftagen ausverkauften Flößer-Arena schwappte die Stimmung besonders beim Auftreten der Lokalmatadoren Deutschland III über.

Voriger Artikel
Gut 400 Teilnehmer
Nächster Artikel
Acht Meter hohe Kletterwand ist der Hingucker

Siegen souverän mit 5:1: Manuel (l.) und André Kopp (r.) vom Team Deutschland I haben in ihrer Vorrundenpartie gegen Belgien keine Schwierigkeiten.

Quelle: Kopp

Wallbach. So brauchten die Kopps gegen die Gastgeber zum Auftakt auch eine Halbzeit, um in Tritt zu kommen. Nach dem 0:0-Pausenstand reichte dann eine Leistungssteigerung zum 4:0-Sieg. Auch im zweiten Match benötigten die Obernfelder gegen Belgien nur eine Halbzeit, um nach dem 4:0 zum Pausentee am Ende mit 5:1 vorne zu liegen.

Spiel auf Augenhöhe

In Partie drei wartete Welt- und Europameister Österreich I auf die Kopps. Die zeigten gegen den Favoriten keine Scheu, gingen schnell mit 1:0 in Front, kassierten dann bis zum Seitenwechsel aber drei Gegentreffer. In den zweiten sieben Minuten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Vorarlberger den Zwei-Tore-Vorsprung etwas glücklich mit 5:3 nach Hause fuhren.

Schon vor der entscheidenden Partie um den Halbfinaleinzug gegen die Schweiz war die Atmosphäre in der Halle Endspiel-würdig. Die Führung der Kopps egalisieren die Schweizer. Dann die Schlüsselszene: Durch einen Schweizer Gewaltschuss knallt der Ball gegen André Kopps Rahmen und kullert danach ins Tor.

Keine Führung von Dauer

Auf der anderen Seite kratzt der Schweizer Feldspieler für den bereits geschlagenen Torwart den Flachschuss von Manuel Kopp gerade noch von der Linie. Trotz großen Engagements und einiger Aluminium-Treffer reichte es nur noch zum deutschen 2:3-Anschlusstreffer. Am Ende blieb der etwas undankbare dritte Gruppenplatz.

Im Platzierungsspiel um den fünften Platz gegen die zweite Vertretung der Eidgenossen scheiterten die Obernfelder in der ersten Halbzeit gleich mehrfach an Pfosten und Latte. Mitte der zweiten Hälfte gelang den Obernfeldern zwar die 1:0-Führung, diese hatte jedoch nicht lange Bestand.

Zehn Mannschaften am Start

Insgesamt zehn Mannschaften gehen bei der Radball-Europameisterschaft an den Start. Die beiden besten Teams aus jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. Dort trifft der Erste aus Gruppe I auf den Zweiten der Gruppe II sowie der Zweite der Gruppe I auf den Sieger der Gruppe II.

Manuel und André Kopp vom RV Stahlross Obernfeld hatten sich als Gewinner des Deutschlandpokals zum zweiten Mal nach 2011 für das europäische Elitetreffen qualifiziert. Vor fünf Jahren reichte es für die Eichsfelder in der Endabrechnung zu Rang acht, dieses Mal zu Platz sechs. cro

In einer hektischen Schlussphase markierte Team Schweiz II dann das zweite eigene Tor. Als die letzte große Torchance kurz vor dem Abpfiff überhastet vergeben wurde, stand den Stahlrössern die Enttäuschung deutlich ins Gesicht geschrieben.

„Wir wollten mit dem Halbfinaleinzug für eine Überraschung sorgen. In allen Spielen haben wir aber zu oft Pfosten und Latte getroffen. Aber bei den hier anwesenden Weltklasse-Torhütern muss man immer den Innenpfosten anvisieren, sonst geht der Schuss nach hinten los“, bilanzierte Teamsprecher Manuel Kopp.

Die Überraschung des Turnieres war Deutschland II mit Akteuren des RCP Iserlohn. Diese setzten sich im Spiel um den dritten Platz gegen Österreich I mit 6:4 und sicherte sich unter den frenetischen Applaus der Zuschauer die Bronze-Medaille. Österreich II verteidigt den EM-Titel durch einen 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen Schweiz I.

Von Berthold Kopp

Voriger Artikel
Nächster Artikel
08.12.2016 - 17:13 Uhr

Kurz, nachdem die Kritik von Álvaro Dominguez an Gladbach bekannt wurde, reagierte der Borussia-Manager und zeigte sein Unverständnis.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt